8th HUMAN VISION film festival | 20 Days in Mariupol

Mit dem neuen Leitmotiv "Visions of Tomorrow: A Sustainable Future" rückt das HUMAN VISION film festival die vielschichtigen Verbindungen zwischen Menschenrechten und Nachhaltigkeit in den Fokus. Von sozialer Gerechtigkeit bis hin zu ökologischer Verantwortung lädt das Festival dazu ein, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Die achte Ausgabe des Festivals findet vom 26. Februar bis 9. März 2024 statt.

 

20 Days in Mariupol - 20 днів у Маріуполі

Dokumentarfilm | UKR 2003 | R: Mstyslav Chernov| | 94’ OmdU

Die Journalist:innen der Associated Press dokumentieren in einer packenden und ergreifenden Erzählung die Belagerung der ukrainischen Hafenstadt Mariupol. Als letzte internationale Berichterstatter:innen vor Ort werden sie Zeug:innen der verheerenden Auswirkungen der russischen Invasion. Ihr unermüdlicher Einsatz, die Schrecken des Krieges aufzuzeichnen, ist von ständiger Gefahr geprägt: Bombenangriffe, Massengräber, der Angriff auf ein Krankenhaus. Trotz mangelnder Ressourcen und der allgegenwärtigen Bedrohung durch russische Truppen, bringen sie der Welt ungeschönte Einblicke in das Leid der Zivilbevölkerung und halten damit wichtige Momente der Geschichte fest. Ihre Arbeit, die einen bedeutenden Einfluss auf die globale Wahrnehmung des Krieges hat, offenbart die mutige und entschlossene Seite des Journalismus in Konfliktgebieten.

Im Anschluss an den Film folgt ein Gespräch mit Jutta Sommerbauer (Journalistin, Ukraine-Expertin), Franz-Josef Berger (Experte in Humanitärer Hilfe) und Yuliia Zaitas (Obfrau Ukrainischer Verein in Vorarlberg) über die unmittelbaren menschlichen Erfahrungen im Krieg, die langfristigen Auswirkungen des Konflikts auf die Region und Europa sowie die besonderen Herausforderungen für Journalist:innen in Kriegszeiten. Ein Fokus liegt auf der Frage, wie sich der Konflikt ökologisch, sozial und ökonomisch auswirkt.

Moderiert von Alicia Allgäuer (Internationale Zusammenarbeit – Volkshilfe Österreich).

In Kooperation mit Caritas Flüchtlingshilfe, Fachhochschule Vorarlberg – Studiengang Soziale Arbeit, Ukrainischer Verein in Vorarlberg & Vindex – Schutz und Asyl.

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