Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen

Achtung, diese Vorstellung ist ausreserviert. Wir bitten Sie, die Tickets rechtzeitig, mind. eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn am Kinoschalter zu lösen. Ansonsten werden Ihre Tickets weitergegeben. 
Aufgrund der hohen Nachfrage werden wir den Film noch einmal am Samstag, den 11.2. um 17:00 Uhr zeigen:
https://www.spielboden.at/veranstaltungen/2023/februar/elfriede-jelinek-die-sprache-von-der-leine-lassen-1

 

Deutschland / Österreich 2022 | Regie: Claudia Müller | Dokumentarfilm | 96 Minuten, deutsche Originalfassung

Wunderkind, Skandalautorin, Vaterlandsverräterin, Feministin, Modeliebhaberin, Kommunistin, Sprachterroristin, Rebellin, Enfant terrible, Nestbeschmutzerin, geniale, verletzliche Künstlerin.

Claudia Müllers Film über Elfriede Jelinek, die 2004 als erste österreichische Schriftstellerin mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde, stellt ihren künstlerischen Umgang mit Sprache in den Mittelpunkt. Vielschichtig und assoziativ nähert er sich der Kunst seiner Protagonistin mit ihren eigenen sprachkompositorischen Verfahren. Unter Mitwirkung und mit den Stimmen von Ilse Ritter, Sandra Hüller, Stefanie Reinsperger, Sophie Rois, Maren Kroymann und Martin Wuttke ist ein vielschichtiges und faszinierendes Filmporträt entstanden.

"Die Regisseurin hat eine einzigartige künstlerische Vision, die mit der Protagonistin harmoniert. Ihr Film ist ein Paradebeispiel für die Annäherung zweier unterschiedlicher Kunstdisziplinen: Film und Literatur." (FIPRESCI-Jurybegründung beim Filmfest München)

"Claudia Müllers Porträt ist ein Meisterwerk der unterhaltsamen Überraschungs-Montage, das die österreichische Nachkriegsgeschichte und damit Jelineks Motive von patriarchaler Frauenverachtung bis zur 'Buberlpartei' FPÖ auffächert. Die liebevolle Hommage macht wach, räumt mit Vorurteilen über die angebliche Österreich-Hasserin auf und weckt unangestrengt den Appetit auf Literatur." (Artechock)

"Von der Leine gelassen ist in dieser Doku nicht nur Elfriede Jelineks Sprache. Auch die Bilder entwickeln einen freien, assoziativen Sog, der den Film trägt." (SWR)



 

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