aktionstheater ensemble: Die große Show - Premiere

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der ernsthaften Erkrankung eines Ensemblemitglieds müssen wir zu unserem größten Bedauern bekanntgeben, dass die aktuelle Spielserie von „Die große Show“, Di. 25. bis inkl. Sa. 29. Jänner, abgesagt werden muss. Wir hoffen auf eine baldige, vollständige Genesung unseres Ensemblemitglieds und arbeiten gleichzeitig daran, das Stück möglichst bald auch in Vorarlberg zur Aufführung zu bringen. Wir bitten um Kenntnisnahme und halten Sie sehr gerne bezüglich neuer Termine auf dem Laufenden.

 

 

Uraufführung von Martin Gruber und aktionstheater ensemble 

Eine Produktion des aktionstheater ensemble in Kooperation mit Spielboden Dornbirn und Werk X Wien

Susanne war stets bemüht, ihr ganzes Leben ihrer fulminanten Karriere unterzuordnen, dies nach strengsten Maßstäben ihres „persönlichen moralischen Rüstzeugs“. Susanne will nun aber einen Schritt zur Seite treten. Nicht ohne es nochmals - es steht auch ein runder Geburtstag an - so richtig krachen zu lassen. Assistiert von ihrer geliebten Freundin Michaela, die keine Mühen gescheut hat, dem bewunderten Vorbild ihrer Gesinnungsfamilie, den gebührenden Abschied zu bereiten. Als große Show.

Es treten auf: der Zauberer Raphael, der das Unmögliche möglich zu machen scheint und Kraft seiner Jugend, uns froh in die Zukunft blicken lässt. Des Weiteren der Festredner Elias, der durch seine Gesellschaftsanalyse der schönen Show die nötige Würde schenkt. Den Abend wollen wir zum Abschied, neben einem weiteren Stargast, mit einer heiter-melancholischen Zukunftsschau des Chansonniers Benjamin schließen.

Welche Abgründe sich hinter dieser Komödie der permanenten Selbstoptimierung auch immer aufmachen mögen, welche politischen Analogien sich auch aufdrängen: The Show must go on.  

Konzept, Inszenierung: Martin Gruber | Text: Martin Gruber und Ensemble | Dramaturgie: Martin Ojster | Musik: Kristian Musser | Regieassistenz: Pia Nives Welser | Video: Resa Lut, Maxans

Mit: Michaela Bilgeri, Susanne Brandt und Raphael Macho sowie Elias Hirschl/Fabian Hirschl, Benjamin Vanyek Jean-Philip Viol, Martin Hemmer/Anton Bennent, Pete Simpson, Kristian Musser und Fridolin

Chanson: „Die Chancenlosen“ von Jacque Brel, Übersetzung Werner Schneyder

Mit Unterstützung von Land Vorarlberg, Stadt Dornbirn, Stadt Wien,Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport

„Unter der lustigen Oberfläche lauern die Abgründe unserer Realität … Lange gehört die Truppe um Impresario Martin Gruber zu den aufregendsten freien Gruppen Österreichs. Sie sind mit ihrer Stückentwicklung so bekannt geworden, dass ein deutscher Kritiker sie auf einer Ebene mit dem Künstlerkollektiv She She Pop und gar mit dem Vielschreiber und Regisseur René Pollesch sieht.“ (Die Furche)

Aus scharfer Beobachtung und gnadenloser Selbstreflexion genährte Texte … Wie könnte man den Missständen und den Krisen der Welt besser begegnen als mit einer schillernden Bühnenngala ... Eine treffende Selbstdarsteller-Satire und ein großer Spaß.“ (Die Presse)

Ein zauberhafter und herrlich böser Abend nach dem Motto: "Geht's mir gut, geht's allen gut." (Kurier)

Showtime! In 75 Minuten wird das Gala-Format lustvoll durch den Kakao gezogen, sich selbst ein wenig auf die Schippe genommen und en passant doch wieder Kritik an Ego-Trips und selbstbezogenen Veränderungs-Träumereien geübt. Das macht vor allem eines: Spaß.“ (APA, Salzburger Nachrichten, Kleine Zeitung, Tiroler Tageszeitung, Puls 24) 

„Regisseur Martin Gruber spricht in dieser eher melancholischen Performance manche Aspekte rund um das Älterwerden und damit einhergehender Verluste an, ohne etwas platt auszuerwählen. Zu den Höhepunkten der Aufführung zählen Elias Hirschls Gegenwartsbetrachtungen. Wie der 27-jährige Wiener Autor in seinem Kurzauftritt den Aufruf zum Blutspenden mit einer Anklage der Impfgegner zu verquicken weiß, ist beste Satire.“ (Wiener Zeitung)

Es ist Martin Grubers Stärke, dass er mit seinen Abenden auf Aktuelles reagiert. Gemeinsam mit seinem Aktionstheater Ensemble entwickelt er Stücke, in denen ausgehend von der eigenen Unzulänglichkeit, der eigenen Blödheit und den eigenen Sehnsüchten Texte entstehen, in denen die Schauspieler*innen scheinbar authentisch Privates erzählen, das aber immer auch politisch ist.“ (Falter) 

Ein fulminantes Feuerwerk moderner Theaterkunst“ (Literatur outdoors)

Welch ein Spaß! Das Publikum in Meidling kommt aus dem Lachen gar nicht mehr raus.“ (Mottingers Meinung)

 

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