Ballade von der weißen Kuh

Iran, Frankreich 2021, 105 Minuten, OmdU, R: Behtash Sanaeeha, Maryam Moghaddam

Ihrer kleinen Tochter erzählt Mina, dass der Papa weit weg wäre. In Wirklichkeit wurde er hingerichtet. Ein Jahr nach seinem Tod erfährt Mina, dass ihr Mann unschuldig war. Die Behörden stellen ihr eine finanzielle Entschädigung in Aussicht, doch Mina nimmt den Kampf gegen ein menschenverachtendes System auf und fordert mehr als nur materielle Wiedergutmachung. Eines Tages begegnet Mina einem Freund ihres Mannes, der eine alte Schuld begleichen will. Mina lässt ihn in ihr Leben, ohne sein Geheimnis zu kennen.

Eindringlich und in meisterlichen Bildkompositionen erzählt der Film von den Folgen eines fatalen Justizirrtums. Mit großer Intensität und starkem Spiel beeindruckt Regisseurin Maryam Moghaddam als Mina, die mutig ihren Weg geht und die Frage nach moralischer und gesellschaftlicher Schuld aufwirft. BALLADE VON DER WEISSEN KUH ist großes iranisches Kino, das tief berührt.

„ein Höhepunkt im Berlinale-Wettbewerb“ (Berliner Morgenpost)

„ganz großes Kino über Schuld und Sühne“ (3sat Kulturzeit)

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