Lindenberg! Mach dein Ding

Ort und Zeit
  • Mi, 2. Dez 2020, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: 10,- / 8,-
  • Kinosaal
  • Film

Miles, Bruce, Aretha und Udo....

Biopics boomen im Kino, vor allem Filme über Musiker von Freddie Mercury („Bohemian Rhapsody“) bis Elton John („Rocketman“) erfreuen sich dabei größter Beliebtheit. Der Spielboden Dornbirn spannt den Bogen vom Spielfilm über Udo Lindenberg über fulminante Konzertfilme mit Bruce Springsteen und Aretha Franklin sowie ein mitreißendes Feelgood-Movie bis zu einem Dokumentarfilm über Leben und Schaffen des Jazz-Giganten Miles Davis.

Lindenberg!  Mach dein Ding

Deutschland 2019, 135 min, Deutsche Originalfassung | Hermine Huntgeburth | Darsteller: Jan Bülow, Detlev Buck, Max von der Groeben

Auch lange vor seinem großen Bühnendurchbruch 1973 in Hamburg, seinen 4,4 Millionen verkauften Tonträgern und erfolgreichen Songs wie „Mädchen aus Ost-Berlin“, „Andrea Doria“, „Sonderzug nach Pankow“, „Hinterm Horizont“ und „Ich lieb dich überhaupt nicht mehr“ erlebte der Rockmusiker Udo Lindenberg (Jan Bülow) aus der westfälischen Provinz, der Mann mit den langen Haaren und dem Hut, schon so manches Abenteuer.

Bevor alles begann, zog es ihn von der Einöde Gronaus nach Hamburg, wo er Paula (Ruby O. Fee) kennenlernte, die zwar nicht seine große Liebe, dafür aber ein ziemlicher Feger ist. Als mit Steffi Stephan (Max von der Groeben) das Dreiergespann komplett ist, entwickelt sich die Idee, eine Band zu gründen – das war schon immer Udos großer Traum. Doch der Weg dahin war lang: Er trommelte als Jazz-Schlagzeuger in Bands, hatte einen höchstgefährlichen Auftritt in einer US-amerikanischen Militärbasis mitten in der libyschen Wüste und glaubte immer daran, es bis nach ganz oben zu schaffen. Mit seinen Markenzeichen und seiner unvergleichlichen Art zog er ganz einfach sein Ding durch.

„Der Film ist in seiner mosaikartigen, um diverse, wiederkehrende Sujets und Themen kreisenden Machart eigenwillig, entwickelt als einfühlsames Biopic wie als mitreißender Musikfilm mit überzeugendem Hauptdarsteller aber große Sogkraft. Die mäandernde Erzählweise lässt dabei Zeit zum Durchatmen, für die Musik und für die präzise Ausmalung von Stimmungen.“ (filmdienst.de)

„Ein starker Film über eine starke Persönlichkeit mit viel Zeitkolorit, Musik und tollen Darstellern.“ (programmkino.de)

„Ein mitreißender Film über die wilden Anfänge des bedeutendsten Rockmusikers Deutschlands.“ (SWR 2)

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