Die Dohnal

Ort und Zeit
  • Mi, 5. Feb 2020, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: 8,- / 6,- (ermäßigt)
  • Kinosaal
  • Film

In Zusammenarbeit mit dem Frauenmuseum Hittisau, im Rahmen der Ausstellung „Sie meinen es politisch! 100 Jahre Frauenwahlrecht“

Liebe Spielboden-Kinobesucher*innen, dieser Film ist ausreserviert. Wir bitten Sie, die reservierten Karten bis spätestens um 19:00 Uhr an der Kinokassa abzuholen, ansonsten werden die Tickets an Gäste ohne Reservierung weitergegeben. Es wird eine Warteliste geben. Wir bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis.

 

Unabhängig und selbstbestimmt

Vom 9. November 2019 bis 10. Mai 2020 widmet sich das  Frauenmuseum Hittisau dem Frauenwahlrecht und dem langen Weg der Frauen zur politischen Partizipation. In Kooperation mit dem Spielboden zeigt das Frauenmuseum Hittisau Filme um starke, unabhängige, selbstbestimmte, sture Frauenfiguren.

Dokumentartion | Österreich 2019 | 105 min| Deutsche Originalfassung
Regie: Sabine Derflinger

Johanna Dohnal war eine lesbisch-feministische Superheldin. Mit historischer Präzision erinnert Derflinger nun an ihr Vermächtnis: seit 1956 in der SPÖ aktiv, ab 1969 Bezirksrätin, ab 1972 in der Parteizentrale, ab 1979 Staatssekretärin für Frauenfragen und 1990–94 Bundesministerin für Frauenangelegenheiten. Diese Aufzählung lässt noch nicht einmal ansatzweise erahnen, welche weitreichenden Initiativen Dohnal zur Umsetzung gebracht hat, von der strafrechtlichen Verfolgung der Vergewaltigung in der Ehe und Gründung des ersten Frauenhauses bis zur Anrechnung von Kinderzeiten in der Pensionsreform. Dieser Film kommt zur rechten Zeit. Lassen Sie sich inspirieren!

„Ein Beweis dafür, dass die Saat, die sie und viele andere Feministinnen gesät haben, sich weitergetragen hat. Und dass selbst in Zeiten wie diesen, in denen vieles nach einem Backlash aussieht, die Ideen und Botschaften am Ende obsiegen werden. Ganz einfach deshalb, weil sie gut und richtig sind und eigentlich selbstverständlich sein müssten, dies aber noch lange nicht sind. (kino-zeit.de)

„Einer der besten Politik-Filme der letzten Jahre gelungen, ein Zeit-Dokument, das sich hoffentlich viele Jüngere anschauen. Selbst für Zeitzeugen ist der Film voller Momente, die zugleich Schrecken und Lachen hervorrufen.“ (Kurier)

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