Nobadi

Ort und Zeit
  • Sa, 16. Nov 2019, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: 8,-/ermäßigt 6,-
  • Kinosaal
  • Film

Synopsis

Ein alter Mann, ein toter Hund und ein afghanischer Flüchtling, der für drei Euro in der Stunde eine Grube gräbt. NOBADI erzählt die Geschichte zweier Menschen, die nichts miteinander gemeinsam haben, aber für ein paar Stunden alles miteinander teilen.

Nach ATMEN und SUPERWELT. Der neue Film von Karl Markovics.

Pressestimmen

“Nobadi”: Markovics packt die große Welt in kleinen Raum

Wie schon bei seinen Vorgängerprojekten “Atmen” und “Superwelt”, hat Markovics auch das Drehbuch verfasst, wobei er diesesmal zwei Gegensätze aufeinanderprallen lässt, die einander so fern wie nur irgendmöglich scheinen. Im Zentrum steht der 90-jährige Heinrich Senft (Heinrich Trixner), der in seiner Gartenlaube auf der Schmelz lebt und dessen Hund soeben verstorben ist. Und der am Arm seine SS-Blutgruppentätowierung hat. Als er daran scheitert, für seinen letzten Begleiter eine Grube im Garten auszuheben, engagiert er für miserable drei Euro die Stunde den jungen Afghanen Adib Ghubar (Borhanulddin Hassan Zadeh in seiner ersten Filmrolle), der ihn um Arbeit anhaut. “Was kostest Du?”, lautet die ein Menschenbild verratende Frage. (Österreichisches Volksblatt)

Richtung Zukunft durch die Nacht

Karl Markovics' Drama "Nobadi" ist radikal, weil es den Raum nicht nur für seine Figuren, sondern auch für den Zuschauer eng macht. Und es ist konsequent, weil es nicht mit dem Gutmenschenzeigefinger den leichten Weg aus der Enge zeigt. Hoffnung blitzt aber dennoch auf: Die Schrebergartensiedlung heißt nämlich "Zukunft". (Ö1 - Morgenjournal - Wolfgang Popp)

Informationen

Österreich 2019 | 89 Min

Regie: Karl Markovics

Mit: Heinz Trixner, Borhan Hassan Zadeh

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Video-Playlist: Nobadi