Border

Ort und Zeit
  • Sa, 18. Mai 2019, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: 8,-
  • Kinosaal
  • Film

Die schwedische Grenzbeamtin Tina (Eva Melander) besitzt eine für eine Zöllnerin besonders praktische Gabe: Sie kann besser riechen als alle anderen Menschen und so etwa Schmuggelware oder auch die Emotionen der Menschen wahrnehmen. Wenn jemand beim Grenzübertritt Angst hat oder sich schuldig fühlt, weil er Schmuggelware dabei hat, entgeht das ihrer Nase nicht. Dazu kommt noch ihr besonderes Aussehen: Tinas Gesicht ist seltsam geschwollen, sie hat einen Blick, der sich förmlich in ihr gegenüber bohrt, außerdem ist sie für eine Frau besonders kräftig. All das verleiht Tinas Ausstrahlung etwas animalisches. Ihr Geruchssinn ist nahezu unfehlbar, aber einmal versagt er doch: Vore (Eero Milonoff) hat wie Tina einen Chromosomenfehler, was bei ihm zu einer Deformation im Gesicht geführt hat. Die beiden Außenseiter kommen einander näher. Vore offenbart Tina ihre gemeinsame mystische Herkunft, was für Tina nicht nur eine vollkommen neue Freiheit bedeutet, sondern auch Herausforderungen, denen Tina sich stellen muss...

Basierend auf John Ajvide Lindqvists Geschichtensammlung "Gräns", das in Deutschland 2017 unter dem Titel "Die Grenze" erschien, worin "Border" eine von vier Geschichten ist.

OT: Gräns | Schweden, Dänemark 2018 | 111 Min | Regie: Ali Abbasi | Mit: Eva Melander, Eero Milonoff, Jörgen Thorsson

Pressestimmen:

Border reißt die eigenen Grenzen im Kopf und die Beschränktheit der eigenen Vorurteile mit Leichtigkeit nieder – und vermittelt die Freude über einen Blick in die Welt, der ohne diese Grenzen auskommt. (Kino-Zeit)

Als zeitgemäßer Stoff über die schlechte Behandlung von Minderheiten sowohl in Schweden als auch weltweit ist „Border“ reich an allegorischen Schichten. Als Thriller, der zumindest teilweise in übernatürlichen Genrekonventionen verwurzelt ist, zieht seine unnachgiebige, mürrisch-nordische Bedrückung etwas nach. Sozialer Realismus und magischer Realismus sind unruhige Zeitgenossen. (The Hollywood Reporter)

Eine aufregende, intelligente Mischung aus Romantik, nordischem Noir, sozialem Realismus und übernatürlichem Horror, die Genrekonventionen trotz und untergräbt. (Variety)

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Video-Playlist: Border