Die Blumen von gestern

Ort und Zeit
  • Sa, 4. Feb 2017, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: 8,-
  • Kinosaal
  • Film

Eine irgendwie doch sehr romantische Komödie am Rande des Abgrunds.

Totila Blumen ist Holocaust-Forscher. Als solcher versteht er keinen Spaß. Weder im allgemeinen noch im besonderen, wenn seine Kollegen versuchen, aus einem Auschwitz-Kongress ein werbefinanziertes Medien-Event zu machen und somit das Erbe des gerade erst verstorbenen und von Totila hoch verehrten Professors Norkus mit Füßen treten. Als man Totila dann auch noch die sehr junge und sehr nervige französische Studentin Zazie als Praktikantin vor die Nase setzt, die ihm folgt wie ein Hündchen und mit seinem direkten Vorgesetzten ein Verhältnis hat, ist der stets ernst und überlegt dreinblickende Mann am Ende. Doch Jammern hilft nicht – und so macht Totila weiter seine Arbeit, unterstützt von der überdrehten, exzentrischen Zazie. Die jedoch scheint ihre ganz eigene Agenda  zu  haben – eine Agenda, die eng mit Totilas Herkunft und seinem wohlgehüteten Familiengeheimnis verknüpft ist.

Buch und Regie: Chris Kraus D/A 2016, Tragikomödie, 125 min., Mit: Lars Eidinger, Adèle Haenel, Jan Josef Liefers, Hannah Herzsprung

Kritiken:

FBW: Prädikat Besonders Wertvoll

"Ein großartig gespielter und bis ins Feinste inszenierter Film über die Institutionalisierung des Holocaust." Jury des 29. Tokyo International Film Festival

„Mit DIE BLUMEN VON GESTERN ist Chris Kraus ein meisterlicher Film gelungen, der stilsicher zwischen Komik und Tragik balanciert. Aberwitzig, anspruchsvoll, genial. Jurybegründung Thomas Strittmatter Preis

 

Festivals und Preise:

29. Tokyo International Film Festival 2016: Hauptpreis TOKYO GRAND PRIX und Publikumspreis

Weitere Aufführung:

Freitag | 10.2

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