Heart of a Dog

Ort und Zeit
  • Sa, 1. Okt 2016, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: 8,-
  • Kinosaal
  • Film

Laurie Anderson, weltberühmte multimediale Künstlerin, verarbeitet in ihrem zweiten Film, einem sehr persönlichen Essay, den Tod ihres Ehemannes Lou Reed, ihrer Mutter und ihres heißgeliebten Hundes. Sie verwebt Kindheitserinnerungen und Videotagebücher mit Reflexionen über Datensammlungen, Überwachungskultur und die buddhistische Konzeption des Lebens nach dem Tod und untersucht, wie wir Geschichten benutzen, um unserem Leben Sinn zu geben. Außerdem zollt Laurie Anderson zahlreichen Künstlern, Autoren, Musikern und Philosophen, die sie zutiefst berührt und inspiriert haben, Tribut.

2011 erlitt die Künstlerin, deren Karriere Musik, Malerei, Schreiben, Performance umfasst, zahlreiche Verluste. Ihr Mann, der legendäre Musiker Lou Reed, ihre Mutter und ihr über alles geliebter Foxterrier Lolabelle starben kurz hintereinander. Laurie Anderson benutzt in diesem zutiefst persönlichen Film ihre enge Beziehung zu Lolabelle, um ihre Reflektionen über die unterschiedlichsten Themen wie Familienerinnerungen, Überwachung und buddhistische Lehren mit ihrer eigenen melodischen Voice-Over-Erzählungen, unterlegt mit eigenen Violinkompositionen, darzustellen - über einem Teppich von Bildern (einschließlich ihrer eigenen Animationen, 8mm Homemovie-Material und vielen liebenswert fotografierten Hunden).

USA/Frankreich 2015 | Regie: Laurie Anderson, 75 min, engl. O.m.U. Dokumentarfilm

 

„Trauern lernen: Laurie Anderson huldigt in ihrem fantastischen Kino-Requiem „Heart of a Dog“ ihrem verstorbenen Hund Lolabelle, ihrer Mutter - und ihrem Lebensgefährten Lou Reed“ (Der Tagesspiegel)

"Eine unnachahmliche Meditation über Liebe und Erinnerung." (Variety)

 

Weiter Aufführung:

Fr 14.10 | 19.30 Uhr

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