Frauenleid

Ort und Zeit
  • Di, 24. Mai 2016, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: 8,-
  • Kinosaal
  • Film

Der elfte Dokumentarfilm von Tone Bechter beschäftigt sich mit den historischen Entwicklungen von der Entstehung des Ersten Weltkrieges bis zu den Anfängen des Dritten Reiches. Der Fokus ist dabei im Speziellen auf die daheim gebliebenen Frauen und Mütter gerichtet. Diese mussten aufgrund des Einrückens vieler Männer oftmals auch deren Arbeiten und Aufgaben übernehmen. Der Film zeigt unter anderem die durch den Krieg bedingten Härten im Alltagsleben an der Heimatfront auf, geht aber auch auf das Leben der Kriegsmalerin Stephanie Hollenstein ein und ist ein Plädoyer gegen Krieg und Diktatur.

Mit eindrücklichen Szenen werden die tragischen Gegebenheiten der Frauen authentisch dargestellt. Nach dem Zusammenbruch 1918 forderte ein erschöpftes Volk „Nie wieder Krieg!“. Ein gutes Jahrzehnt später folgte dasselbe Volk einem Anderen, der mit einem noch schlimmeren Krieg das zurückholen wollte, was Politiker und Militärs nach seinen Vorstellungen im Ersten Weltkrieg verspielt hätten.

Österreich 2014 | Regie: Tone Bechter | 60 Minuten

Im Anschluss an die Vorführung hält zunächst der Historiker Dr. Wolfgang  Weber ein Impulsreferat zum Thema  „Dornbirn im 1. Weltkrieg“, anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Regisseur Tone Bechter und Wolfgang Weber.

 

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