Citizenfour

Ort und Zeit
  • Do, 26. Nov 2015, ab 20.00 Uhr
  • Eintritt: 8,-
  • Kinosaal
  • Film

„Freaks and Icons“

Ungewöhnliche Dokumentarfilme über ungewöhnliche Menschen

Fünf Dokumentarfilme lassen den Zuschauer, hautnah dabei sein, wenn Edward Snowden das Überwachungsprogramm der NSA aufdeckt, dem Ausnahmekünstler Nick Cave durch einen fiktiven Tag seines Lebens folgen, Einblick gewinnen in das Schaffen des 2014 verstorbenen Schweizer Künstlers H. R. Giger, einer jungen Filmemacherin folgen, die Helge Schneider porträtieren will und mit Regisseur Roman Polanski Formel 1-Legende Jackie Stewart 1971 durch das Rennwochenende von Monaco begleiten.

Citizenfour

Im Januar 2013 erhält die Filmemacherin Laura Poitras verschlüsselte Emails von einem Unbekannten, der sich „Citizen Four“ nennt und Beweise für illegale verdeckte Massenüberwachungsprogramme der NSA und anderer Geheimdienste in Aussicht stellt. Im Juni 2013 fliegen Laura Poitras und die Journalisten Glenn Greenwald und Ewen MacAskill nach Hongkong, um sich mit dem Unbekannten zu treffen. Es ist Edward Snowden. Entstanden ist so ein einmaliger Dokumentar-Thriller, in dem sich die dramatischen Ereignisse Minute für Minute direkt vor unseren Augen entfalten – die atemberaubend spannende Geschichte über den waghalsigen Schritt eines jungen Whistleblowers, eindringlich, unbequem und von großer politischer Sprengkraft.

Deutschland / USA 2014, 114 min, engl. O.m.U. | Laura Poitras | Edward Snowden, Glenn Greenwald, Jacob Appelbaum

Oscar 2015 als bester Dokumentarfilm

„Faszinierend und herausfordernd ... Einer der wichtigsten und prägendsten Dokumentarfilme der letzten Jahre.“ (Hollywood Reporter)

„Absolut elektrisierend ... Der Plot ist dramatisch wirklich, die Kamera hält nicht nur ein historisches Ereignis fest, sie ist Teil seiner Entstehung.“ (Washington Post)

„‘Das ist nicht Science-Fiction, das ist Realität‘, sagt Snowden einmal. ‚Citizenfour‘ ist kein Spionagethriller  etwa nach John le Carré, sondern zeigt die reale Vorbereitung des größten Scoops – ach was, der Begriff ist viel zu klein – aus neuerer Zeit. Und unterschlägt auch nicht, ohne musikalisches Tremolo und sehr bewegend, wie sich das Gesicht des selbstbewussten, gefassten jungen Mannes, nachdem sein Interview um die Welt gegangen ist, mit einer stillen Nervosität überzieht, als er sich, mit Kontaktlinsen und gegeltem Haar, der Untauglichkeit jeder Tarnung bewusst wird. Genau das ist eingetreten, worauf er sich vorbereitet hat. Und das Gefühl ist, befeuert durch Tatsächlichkeit, dann doch anders.“ (Tagesspiegel)

„Erstaunlich unaufgeregt und unbedingt sehenswert“ (Berliner Zeitung)

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Video-Playlist: Citizenfour