Museum Hours

Nicht verstaubt, sondern faszinierend: Gemälde und Museumsbetrieb

Was spielt sich in einem Museum jenseits der Besucherströme ab? Welche Entstehungsgeschichte könnte hinter einem Meisterwerk Pieter Brueghels des Älteren stecken? Worin liegt auch heute noch die Faszination jahrhundertealte Gemälde? Vier Filme blicken auf ganz unterschiedliche Art auf das Kunsthistorische Museum in Wien und deren Kunstwerke sowie die National Gallery in London.

Regie: Jem Cohen, Ö/USA 2012, 106 min, OmU
Mit: Mary Margaret O'Hara, Bobby Sommer, Ela Piplits

Essayistischer Film über das Kunsthistorische Museum in Wien. Erzählt aus der Perspektive eines Museumswärters, geht der Film vor allem den Bezügen des Kunstraums Museum zum ihn umgebenden Stadtraum nach. Mit Hilfe unterschiedlicher Filmmaterialien sowie einer Montage, die assoziativ Verbindungen zwischen Innen und Außen, Kunst, Betrachter und Stadtleben herstellt, gelingt eine atmosphärische Hommage an Wien und seine altehrwürdige Kunstinstitution. Zugleich ist der Film eine lohnenswerte Reflexion über das Verhältnis von Museumskunst und Gegenwart. (Filmdienst)

„Der Regisseur nutzt jede Möglichkeit, um Reflexionen über Kunst, Malerei und das Leben in seine Erzählung einfließen zu lassen – allerdings nie auf eine prätentiöse oder lehrmeisterhafte Weise. Der Film lässt sowohl den Figuren als auch dem Zuschauer Raum für Assoziationen und eigene Gedanken.“ – filmgazette.de

weitere Vorstellung:
Do 23.4. 20 Uhr

weitere Filme in dieser Reihe:

Das große Museum
Mi 4.3. und Di 7.4. 20 Uhr

Die Mühle und das Kreuz
Fr 6.3. und Mi 15.4. 20 Uhr

National Gallery
Sa 14.3. und Fr 17.4. 20 Uhr

weiterlesen ... weniger Text

Video-Playlist: Museum Hours