Peter Madsen and CIA play Silent Movies – Aelita

Regie: Jakow Protasanow, UdSSR 1924, 111 min
Mit: Nikolai Zeretelli, Konstantin Eggert, Valentina Kuindshi, Nikolai Batalow, Vera Orlowa, Igor Iljinski, N. Tretjakowa, Julia Solnzewa

Die Herrscherin des Mars beobachtet über eine Art Fernsehschirm einen russischen Forscher, der einen Flug zu ihrem Planeten plant, und verliebt sich in ihn. Der Wissenschaftler vergisst über der Arbeit alles um sich herum, auch seine Frau, die von einem anderen umworben wird.

Der Film, der besonderen Reiz durch seine expressionistischen Science-Fiction-Kulissen gewinnt, wird als einzigartiges Zeitdokument der sowjetischen Revolutionszeit bewertet und gilt auch aus filmhistorischer Sicht als sehr bedeutsam. Er nahm Einfluss auf spätere futuristische Spielfilme, darunter Fritz Langs Metropolis (1927) sowie in den 30er Jahren auf die US-amerikanischen Serien Flash Gordon und Buck Rogers (Filmdienst; Wikipedia)


Fantastische Geschichten, spektakuläre Tricktechnik

Spektakuläre Science-Fiction-Filme gab es schon in der Stummfilmzeit. Der Filmpionier Georges Méliès drehte bereits 1902 „Le voyage dans la lune“. Nicht nur Fritz Langs legendärer „Metropolis“ begeisterte mit revolutionärer Tricktechnik, sondern auch die amerikanischen Verfilmungen von Jules Vernes „20.000 Leagues Under the Sea“ und „The Lost World“ des Sherlock-Holmes-Erfinders Arthur Conan Doyle. Aber auch in der jungen Sowjetunion entstand mit Aelita ein wegweisender Science-Fiction-Film.


weitere Filme in dieser Reihe:

20.000 Leagues Under the Sea
Mi 18.2. 20 Uhr

The Lost World
Mi 11.3. 20 Uhr

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Video-Playlist: Peter Madsen and CIA play Silent Movies – Aelita