Von heute auf morgen

„Es liegt noch so viel vor uns!“

Filmreihe in Kooperation mit der Grünen Bildungswerkstatt Vorarlberg und AG Generationen mit Unterstützung der Aktion Demenz zu den Themen Alter, Liebe, Pflege und Verlust

Alt sein wird in der öffentlichen Diskussion meistens mit Last oder Belastung in Zusammenhang gebracht. Dabei war noch keine Generation von Senior_innen so aktiv, selbstständig und unkonventionell wie die jetzige.

Auch wenn Altern fast zwangsläufig mit dem Abnehmen von körperlichen Fähigkeiten einher geht, kann gleichzeitig auch etwas gewonnen werden: Zeit für Dinge, die man immer schon machen wollte, Zeit für Beziehungen zu den erwachsenen Kindern, Zeit für neue Liebe – aber auch die Kraft, mit Verlusten leben zu lernen.


Regie: Frank Matter, CH 2013, Dokumentarfilm, 95 min, Schweizerdeutsche Originalfassung

Vier Menschen im biblischen Alter: Sie haben die Kriegszeit erlebt, sich nach Essensrationen ernährt, sie sahen John F. Kennedy im TV sterben. Jetzt plagen sie sich mit Gebrechen herum. Alle wohnen sie noch zu Hause. Die mobilen Hilfsdienste und die Nachkommen sorgen für sie, so gut sie können. Bis es nicht mehr geht. Doch tun sich die Vier schwer mit dem Gedanken, die vertraute Umgebung mit einem Altersheim einzutauschen. „Mir geht es gut“, sagt Anny Fröhlich mit vernehmbarem Trotz in der Stimme.

Eine sorgfältige Dokumentation über die Frage der Selbstbestimmung. Sie lebt von der Offenheit ihrer Personen und deren höchst unterschiedlichem Temperament.

Filmgespräch am 23.1.: Frank Matter und Alexandra Partsch (Dafiner Hus)
Moderation: Christine Hartmann


weitere Vorstellung:

Fr 23.1. 20 Uhr

weitere Filme in dieser Reihe:

Vergiss mein nicht
Di 3. und Fr 13.2. 20 Uhr

Tao jie – Ein einfaches Leben
Fr 13. und Di 31.3. 20 Uhr

Der letzte Tanz
Di 14. und Sa 25.4. 20 Uhr

Young@Heart
Sa 23. und Di 26.5. 20 Uhr

 

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