Die Beschissenheit der Dinge

Ort und Zeit
  • Do, 9. Okt 2014, ab 20.00 Uhr
  • Eintritt: 8,-
  • Kinosaal
  • Film

Regie: Felix Van Groeningen, B 2009, 108 min

Mit: Kenneth Vanbaeden, Valentijn Dhaenens, Koen De Graeve, Wouter Hendrickx, u.a.

Wenn der Onkel die eigene Flamme verführt: Felix Van Groeningen erzählt komisch und traurig vom Erwachsenwerden unter Säufern.

Gunther lebt gemeinsam mit seinem Vater, dem Säufer und Nichtsnutz Marcel Strobbe alias „Celle“ und dessen drei ebenso abgewrackten Onkeln Lowie „Petrol“, Pieter „Beefcake“ und Koen bei seiner liebenswürdigen Großmutter.

Während sich die alte Dame abrackert, haben die vier erwachsenen Männer nichts als Unsinn im Kopf und sind mit wenig anderem beschäftigt, als die Ehre der Strobbes in der Dorfkneipe und bei Großereignissen wie einem Nacktfahrradrennen oder dem Weltrekordversuch im Dauerbiertrinken zu verteidigen. Und Gunther ist immer mit dabei.

Auch zwanzig Jahre später, als Gunther (nun gespielt von Valentijn Dhaenens) ein erfolgloser Schriftsteller geworden ist, der versucht, seine Geschichte zu Papier und sein Leben auf die Reihe zu bringen, wird klar, wie sehr ihn die Vergangenheit noch immer beschäftigt. Und man spürt die Angst, dass er genauso werden könnte wie sein Vater.

Gelingt es Gunther, seinen vorgezeichneten Weg zu verlassen?

Die Beschissenheit der Dinge ist bittersüß und ebenso unflätig wie poetisch.
In Cannes gab es dafür den Prix Art et Essai.

weitere Vorführung:
Donnerstag, 2.10. um 20 Uhr

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