Klassenleben

Ort und Zeit
  • Di, 27. Mai 2014, ab 19.00 Uhr
  • Eintritt: 8,-/5,-
  • Kinosaal
  • Film

In Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Vorarlberg.

Beginn um 19 Uhr!

Regie: Hubertus Siegert, Doku, D 2004, 90 min

Beobachtungen in einer integrativen Klasse an der Berliner Fläming-Schule, in der behinderte und nicht behinderte Schüler gleichberechtigt unterrichtet werden. Die Dokumentation zeigt ein weitgehend intaktes Klassenleben, das den Behinderten ein Umfeld zur Entfaltung bietet, während die Nichtbehinderten zur Rücksichtnahme angehalten werden, aber dennoch ihre schulischen Konflikte austragen können. Sensibler Dokumentarfilm , der öffentliche Aufmerksamkeit verdient.

Ein Film, der ohne Klischee schildert, was es für die Schüler heißt, mit Behinderungen und mit Krankheit konfrontiert zu sein. Und der wunderschön und todtraurig zugleich ist. (Die Tageszeitung)

Manchmal hat dieser Film fast utopisch schöne Momente – wenn er zeigt, wie Lehren und Lernen als kommunikativer Prozess funktionieren kann und als wechselseitiges Geben und Nehmen zwischen gesunden und behinderten Kindern. Hubertus Siegert zeigt zudem ohne jedes Pathos, mit wie vielen Schmerzen, bitteren Erfahrungen und Konflikten es verbunden ist, die Kindheit hinter sich zu bringen; manchmal wirken die Kinder rührend, mitunter auch ziemlich lustig, öfter noch tragikomisch. (...) Dieser Schule und ihrem Exempel ein filmisches Denkmal zu setzen, war ein richtiges und wichtiges Unterfangen. (Süddeutsche Zeitung)

Hubertus Siegerts einfühlsame Beobachtungen kommen ohne Kommentar aus, nur die Kinder reden aus dem Off übers ‚Klassenleben’. Wer bisher glaubte, das zeitige Sortieren der Kinder nach Leistung sei der einzige Weg zu besseren Ergebnissen, dürfte nach diesem Film ins Grübeln kommen. (Leipziger Volkszeitung)

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