Jazz& – 20 Years Without Frank Zappa: Georg Breinschmid/Thomas Dobler/Emil Spanyi

Ort und Zeit
  • Fr, 25. Okt 2013, ab 20.30 Uhr
  • Eintritt: 19,-/15,-/10,- (für SchülerInnen)
  • Großer Saal
  • Konzert

Georg Breinschmid (double-bass), Thomas Dobler (vibraphone), Emil Spanyi (piano, synth, loops)

Die Grenzen zwischen Genie und Wahnsinn sind fließend – Kultfigur Frank Zappa wusste es, dieses außergewöhnliche Trio weiß es auch.

Als der gleichermaßen schrille wie schräge und geniale Musiker, Komponist, Musikproduzent und Filmemacher Frank Zappa, der mit seinen „Mothers of Invention“ ein neues, vielfältig schillerndes Kapitel der Rockgeschichte aufgeschlagen hatte, 1993 starb, begann der gerademal zwanzig Jahre alte Kontrabassist Georg Breinschmid in den renommiertesten österreichischen Klassikorchestern Fuß zu fassen. Der Klassikbetrieb sollte ihm aber bald schon zu langweilig werden, und längst zählt der virtuose Tieftöner mit seinen witzigen und erfrischend unkonventionellen Projekten zu den interessantesten Protagonisten im Spannungsfeld zwischen Jazz und Neuem Wienerlied. Breinschmids Hang zum Satirischen, zum Dadaistisch-Absurden innerhalb komplexer und doch leicht ins Ohr gehender Kompositionen macht ihn zu einem Bruder im Geiste Frank Zappas, dem er nun gemeinsam mit dem Schweizer Vibraphonisten Thomas Dobler und dem ungarischen Pianisten und Soundtüftler Emil Spanyi zum 20. Todestag eine vielschichtige Hommage widmet. Neben Zappa-Kompositionen („Peaches en Regalia“, „Blessed Relief“, „Son of Mr. Green Genes“) kommen auch zappaeske Breinschmid-Werke mit vielsagenden Titeln wie „15 schnörtzenbrekkers are better than none“ oder „sedlacek’s mood“ zur Aufführung, und Komponisten die Zappa und Breinschmid wichtig waren, von J. S. Bach bis Chick Corea, stehen ebenso auf dem Programm. Jazz macht Spazz!

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