Nachteulen presents: Trashbar mit Moullinex, I'm not a Band, Struboskop

Ort und Zeit
  • Mi, 29. Mai 2013, ab 21.30 Uhr
  • Eintritt: 9,-/6,-
  • Kantine
  • Konzert, Party

Moullinex DJ-Set (PRT) Gomma Records
I´m not a Band Live-Band (GER)
Struboskop DJ-Set (AUT) Royal Soul Records

Die Nachteulen sind zurück und starten erneut mit der Trashbar durch.
Die Idee? Verschiedene Musikgenres in der einer Nacht zu vereinen.
Diesmal dabei Moullinex aus Portugal, I'm not a Band aus Berlin und Struboskop aus Wien/Vorarlberg.


Moullinex (PRT) Gomma Records:

Beim Erstkontakt mit jemandem, der sich Moullinex nennt, setzt man wohl eher Raffinesse im Umgang mit Küchengeräten voraus. Tatsächlich sind es andere Maschinen, nämlich Synths, Sequencer und solches Zeug, die der Portugiese quasi im Schlaf beherrscht. Auf keinem anderen Label als Gomma veröffentlicht er im Oktober 2012 sein Album Flora. Eine Perlenkette aus Disco-Funk, Italo und Elektro-Pop-Kostbarkeiten. Ein sich sogar Panflötensamples erlaubendes, lediglich den Codes of Cool folgendes Alleskönneralbum, das bis an die Grenze zum Kitsch heran tänzeln kann, ohne Haltung und Lässigkeit zu verlieren.

Gomma bekannt für seine Disco-Affinität hat mit Moullinex einen tollen Fang gemacht. Seine Songs erinnern an die modernen Disco-Pop Entwürfe von Bag Raiders oder Aeroplane, doch sind sie noch verspielter (mehr Panflöten) und vor allem souliger. Die kraftvollen Soulstimmen, mit denen einige Lieder ausgestattet sind, beschwören den legendären 80s-Motown Sound herauf. Diese Elemente tragen zur durchgehend positiven Tanz-Stimmung auf dem Album bei, genau wie die Beatstrukturen des Funk, denen sich Moullinex bedient.

Trotz der vielen musikalischen Zitate von bereits altbewährten Genres schafft es Moullinex einen zeitgemäßen elektronischen Sound zu kreiren, eine Art Neo-Soul Disco Pop, der vor Energie nur so strotzt.

www.moullinex.com

 

I'm not a Band (GER):

Sie sind elektronisch und sie sind aus Berlin. Doch schon der Künstlername I’m not a Band suggeriert, dass diese Combo gerne mal aus konventionellen Rahmen ausbricht. Stephan Jung, Gründer und Kopf der Band entdeckte schon früh seine Leidenschaft für Geige und klassische Musik. Aber erst seine Aufenthalte in Kultur- und Musikhochburgen wie London und Berlin hatten Einfluss auf sein kurz darauf entstehendes Musikprojekt. Tanzbarer, elektronischer Clubsound, welcher die eigentlichen stimmungslenkenden Elemente trägt: die Geigen und den Gesang. Genau diese Kombination erzeugt den teils düsteren, dramatisch bis verspielten, durch und durch spannenden Sound von I’m not a Band. Ganz in Elektromanier münden viele Tracks in einem explosiven Ausbruch und ohrwurmträchtigen Refrains, verlieren aber niemals den Bezug zu anspruchsvoller Musik.

Seit 2010 perfektioniert Kassandra P. mit Vocals und einer zweiten Geige das gelungene Konzept. Nach Shows in ganz Deutschland, Polen, Schweiz und Großbritannien, legt das Musikerduo glanzvoll nach mit dem ersten Album Electrolin und einem Video zu Crazy.

www.imnotaband.com


Struboskop DJs (AUT) Royal Soul Records:

Struboskop, das sind Techtrix, Simeks und Zorillah.
Zitat: 
„Drei DJs, ein Ziel: das perfekte Set. Das bedeutet für Simeks, Techtrix und Zorillah eine Reise durch die Welt der Clubmusik – alles ist erlaubt, solange der Groove stimmt: da kommen House-Hymnen zu Breakbeats, 90er-Trash zu Disco und Electro-Bretter zu Funk-Bomben. Mit Skills der alten Schule leimen die Vinyl-Junkies das alles zusammen, als hätte es schon immer zusammen gehört – da schwingt das Tanzbein ganz von selber.“

Dabei spielen Genres keine große Rolle: Von den Wurzeln in Funk und Disco über 80s-Sound und Synth-Pop bis zu aktuellem House und Breakbeat – nur der Groove muss passen. Ihr Song Don’t Stop Robot, eine Kollaboration mit der Sängerin Violetta Parisini, wurde auf FM4 auf und ab gespielt, und mit ihrer neuen EP Just Chill auf dem brasilianischen Label Royal Soul Records bescheren sie uns den Sound des Sommers. Als Musiker seit früher Kindheit und DJs seit ihrer Jugend wissen Struboskop, wie man eine Tanzfläche füllt: Mit Skills der alten Schule, handverlesener Selection und einer Performance, die auch die letzten Sitztänzer mitreißt. Denn für die Mannen von Struboskop zählt vor allem der Spaß an der Sache: Der Club als Ort, in dem Menschen miteinander feiern, keine Bummbumm-Geisterbahn für bedröhnte Solipsisten. Das Publikum dankt’s mit ausgelassener Stimmung bis zur Sperrstunde.

www.facebook.com/struboskop


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