Geh und lebe

Ort und Zeit
  • Di, 21. Mai 2013, ab 20.00 Uhr
  • Eintritt: 7,-/4,-
  • Kinosaal
  • Film

Eine Veranstaltung des Jüdischen Museums Hohenems in Kooperation mit dem Spielboden Dornbirn.

Regie: Radu Mihaileanu, IL/F/BE 2005, Drama, 153 min, dt. Fassung
Darsteller: Yaël Abecassis, Roschdy Zem, Moshe Agazai, Mosche Abebe, u.a.

Preisgekrönter Film von Radu Mihaileanu (Train de vie).

Äthiopien Mitte der 80er Jahre. Als es um die Jahreswende 1984/85 zu einer Hungerkatastrophe kommt, gelangen mit Hilfe Israels und der Vereinigten Staaten im Zuge der „Operation Moses“ mehrere Tausend äthiopischer Juden nach Israel.

Im Mittelpunkt von Radu Mihaileanus Spielfilm steht ein schwarzer Junge. In den Wirren hat ihn seine Mutter überredet, sich als Jude auszugeben, um so dem Hungertod zu entkommen. In Israel gilt er als Waise und wird von einer sephardischen Familie, die aus Frankreich eingewandert ist, adoptiert. Er muss seine Wurzeln verleugnen und eine neue Identität annehmen. Sein Geheimnis behält er für sich. Er wächst mit der Angst auf, das Land verlassen zu müssen, wenn jemand erfährt, dass er kein Jude ist. Doch die Last seines Geheimnisses begleitet ihn. Immer wieder schreibt er seiner Mutter. Der Tag rückt näher, an dem er sein Schweigen brechen muss, denn auch seine Frau ahnt nicht, wer er wirklich ist.

 

Filmprogramm zur Ausstellung
„Familienaufstellung. Israelische Porträts“
Fotografien und Interviews von Reli und Avner Avrahami

Eine Ausstellung des Eretz Israel Museums, Tel Aviv
Kuratiert von Galia Gur Zeev
23. April – 6. Oktober 2013, im Jüdischen Museum Hohenems

Zehn Jahre lang durchquerten Reli und Avner Avrahami das Land Israel, fotografierten zufällig ausgewählte Familien und befragten sie nach ihrem alltäglichen Leben. Sie fotografiert, er schreibt. Sie navigiert, er fährt. Sie sind Mann und Frau. Von hunderten Familien, deren Geschichten in den Wochenendmagazinen der Zeitungen Haaretz und Maariv erschienen sind, wurden 80 für diese Ausstellung ausgewählt. Jede Familie steht für sich alleine, zusammen aber bilden sie eine Art Gruppenbild Israels zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

www.jm-hohenems.at

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