Peter Madsen and CIA play Silent Movies – The Big Parade

Ort und Zeit
  • Mi, 20. Mär 2013, ab 20.30 Uhr
  • Eintritt: 10,-/6,-
  • Kinosaal
  • Konzert, Film

King Vidor – Packender Realismus aus Hollywood

Obwohl King Vidor weniger bekannt ist als John Ford oder Howard Hawks,  gehört er zu den großen Meistern des amerikanischen Kinos. Drei Filme bieten Einblick in sein Werk der Stummfilmzeit, das durch seinen Realismus auch heute noch packt.


The Big Parade

USA 1925, 138 Minuten
Mit: John Gilbert, Renée Adorée, Hobart Bosworth, Claire McDowell, Claire Adams

Die Geschichte eines jungen Mannes, der als amerikanischer Kriegsfreiwilliger an den Schlachten des Ersten Weltkrieges teilnimmt und als Invalide zurückkehrt.
Einer der großen und beeindruckenden Anti-Kriegsfilme Hollywoods, der nicht nur ein sensationeller finanzieller Erfolg war, sondern auch den Ruhm seines Regisseurs und seines Hauptdarstellers, der sich endlich zu schauspielerischer Größe aufschwingen durfte, festigte. Auch heute noch beeindruckt der Film, dem in den 30er Jahren einige Farbsequenzen hinzugefügt wurden, durch seine glaubwürdige Haltung, beeindruckende Massenszenen (in einer Szene wurden 200 Panzer verwendet) und seine tief humane Gesinnung. Ein Meisterwerk der Filmgeschichte, das die Greuel des Krieges schonungslos anprangert. (Filmdienst)