Filmreihe „Der Wert von Tier und Wasser!“ – Ware Tier. Keine leichte Kost!

Ort und Zeit
  • Di, 26. Mär 2013, ab 20.30 Uhr
  • Eintritt: 7,-/4,-
  • Kinosaal
  • Film

In Zusammenarbeit mit BIO-Austria

„Wir Menschen können niemals gesünder sein, als die Tiere und Kulturpflanzen, von denen wir uns ernähren, und wenn wir wirklich heilen wollen, dann haben wir dort anzufangen.“ Dr. Hans Peter Rusch versuchte schon vor vielen Jahren, uns die hohe Wertigkeit von Pflanzen und Tieren bewusst zu machen. Noch immer wissen viele KonsumentInnen nicht, wie Tiere und Pflanzen gezüchtet und produziert werden. Es ist aber für uns alle an der Zeit, hinzuschauen und allem Lebendigen auf dieser Erde Respekt und Achtung entgegenbringen, vor allem, weil wir uns noch immer von all diesem Lebendigen ernähren und auch von ihm leben. - Die Filmabende sollen unser Bewusstsein für eine gute, gerechte Ernährung schärfen und stärken. Sie sollen uns aufmerksam machen, in einer globalen Welt wieder das Regionale eigen zu machen.


Regie: Christian Rohde, Deutschland 2006, 135 Minuten

Christian Rohdes dreiteilige Dokumentation gewährt schonungslose Einblicke in die Untiefen der Massentierzuchtindustrie und deckt losgelöst von suggestiven Werbebotschaften die tatsächliche Herkunft unserer Nahrungsmittel auf.

In deutschen Küchen werden im Jahr 7 Milliarden Eier in die Pfanne gehauen, mehr als 2,3 Millionen Tonnen Fleisch verzehrt, 29 Milliarden Liter Milch getrunken und es wird immer mehr Fisch gegessen. Doch woher kommt das alles? Wird der  Fisch von einem weißbärtigen Käpt`n mit seiner Kindercrew gefangen? Lebt das Huhn auf einem idyllischen Bauernhof mit Hahn auf dem Mist? Und sind Schweine eigentlich immer glücklich und Kühe lila-bunt? Die Realität sieht anders aus – eine Welt voller Legebatterien, riesiger Fischzuchtanlagen und Schlachthöfe. Tiere sind Produktionseinheiten – ohne Seele, ohne Recht auf ein Leben. Hauptsache billig.