Projekte der Hoffnung – Wangari Maathai & Sekem

Ort und Zeit
  • Di, 16. Okt 2012, ab 20.30 Uhr
  • Eintritt: 7,-/4,-
  • Kinosaal
  • Film

Der Herbst im Zeichen von VisionärInnen

Das Spielboden Kino stimmt ein auf die Projekte der Hoffnung  - Alternative Nobelpreisträgerinnen zeigen Wege in eine lebenswerte Zukunft.
Der sogenannte „Alternative Nobelpreis" – offiziell „Right Livelihood Award“– ehrt Menschen und Initiativen, die Lösungen für die dringendsten Probleme unserer Zeit finden und erfolgreich umsetzen. Die Idee von right livelihood geht auf ein uraltes Prinzip zurück. Es bedeutet, ein Leben zu führen, das andere Menschen und unsere Umwelt respektiert, verantwortlich zu handeln und nur einen fairen Anteil der begrenzten Ressourcen unseres Planeten zu verbrauchen. Die drei Filme zeigen die Arbeit von drei Alternativen Nobelpreisträgerinnen und stimmen somit ein auf Projekte der Hoffnung: Zum 7. Mal kommen Alternative Nobelpreisträgerinnen nach Bregenz:  besuchen Schulen, sind öffentlich zu hören bei den Eröffnungsgesprächen und bei der Tagung.

Termine, Infos, Anmeldung: 22. bis 24. November, www.projekte-der-hoffnung.at

Wangari Maathai – Mutter der Bäume

Carl A. Fechner, USA/D 2007, 44 min, OmU

Wangari Maathai (+2011), Frauenrechtlerin, Widerstandskämpferin und unermüdliche Streiterin für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Als "Mutter der Bäume" ist sie für die Aufforstung von über 35 Millionen Bäumen in Kenia und 13 anderen afrikanischen Ländern verantwortlich.. 1984 erhielt sie für ihre Arbeit den Alternativen Nobelpreis, 20 Jahre später den Friedensnobelpreis. Wangari emanzipierte ihre Landsfrauen und - männer, die Zügel wieder selbst in die Hand zu nehmen, denn "nur, wenn wir auf unsere Umwelt aufpassen, können wir überleben."
Der Film begleitet diese außergewöhnliche Persönlichkeit hautnah an die entscheidenden Stationen ihres Lebens.


Direkt im Anschluss zeigen wir den Film:

Sekem – aus der Kraft der Sonne

Bertram Verhaag, D 2007, 45 min, OmU

Das Jahr 2003 wurde für den ägyptischen Unternehmer Ibrahim Abouleish zu einem Durchbruch. Denn kurz nacheinander erhielt er von zwei globalen Institutionen, die sich ansonsten meiden wie Feuer und Wasser, die höchsten Auszeichnungen. Die Schwab-Foundation, Ausrichter des jährlichen World Economic Forums im Davos und Motor der wirtschaftlichen Globalisierung, ehrte seine Unternehmensgruppe SEKEM als nachhaltiges Modellunternehmen. Wenig später erhielt Ibrahim Abouleish den Alternativen Nobelpreis für seine “Economy of Love” Wie konnte ein Projekt eine derartige Begeisterung bei solch unterschiedlichen Einrichtungen wecken?

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Video-Playlist: Projekte der Hoffnung – Wangari Maathai & Sekem