Black Shampoo + Support: The Kowalski

Ort und Zeit
  • Do, 2. Aug 2012, ab 21.00 Uhr
  • Eintritt: 8,-
  • Konzert


Mit dem rohen, energischen Sound ihrer von der Kritik gefeierten Debüt-EP "Curious Kid" haben Black Shampoo nicht bloß um die Aufmerksamkeit des Publikums gebeten, sie haben diese mit Nachdruck auf sich gerissen. "Whipped Cream", die erste Albumveröffentlichung der Wiener Band, ist ganz klar ein Schritt nach vorne in ausgefeilteres musikalisches Territorium. Die unheilschwangere Atmosphäre und ein gewisser Hang zu kaum kontrolliertem Chaos wecken noch immer Erinnerungen an die Cramps und andere berüchtigte Rock-'n'-Roll-Wiedergänger, aber Black Shampoos Musik hat sich für ein breitere Palette an Einflüssen geöffnet. Entsprechend kopiert die Band nicht bloß klassische Motive, sondern verpasst dem Genre mit Frische und Leichtigkeit ein Update, während sie ihrem Sound neue Nuancen hinzufügt. Black Shampoo sind Jakob Brem (Gesang, Gitarre), Lukas Friesenbichler (Schlagzeug, Gesang) und Saskia Kasper (Bass). "Whipped Cream" erscheint beim österreichischen Indie-Label just50.at, das im Jahr 2004 als überschaubar kleiner Musikimport seinen Betrieb aufgenommen und seitdem Künstler wie Jens Lekman, José González und The Tough Alliance vertrieben hat.

"Das erste Album (...) setzt jetzt auf Kräftebündelung anstatt Explosivität und auf Blues statt Punk. Der Intensität tut das keinen Abbruch, und dann ist da noch diese ganz spezielle Arroganz in Jakob Brems Stimme, die ihre Reize auch ohne aufgekratztes Brüllaffentum entfaltet."
Gerhard Stöger, Falter

"... skelettierte(r) Rock 'n' Roll, der nicht zuletzt ob des einnehmenden Bassspiels relativ menschenfreundlich ausfällt."
Karl Fluch, Der Standard

"Black Shampoo sind ein schimmerndes dunkles Juwel in der mitunter noch immer braven österreichischen Musikwelt, und ihre Tätigkeit kann bedenkenlos
mit dem Attribut der 'Gefährlichkeit' versehen werden."
Christian König, Skug

"So gelassen, so ganz ohne Hysterie, ja so cool wie das junge Wiener Trio Black Shampoo schälte zuletzt aber kaum jemand Songs aus diesem ewigen Mythenuniversum."
Holger Fleischmann, Die Presse


www.blackshampoomusic.com