Mostly Other People Do The Killing

Ort und Zeit
  • Sa, 18. Feb 2012, ab 20.30 Uhr
  • Eintritt: 19,-/15,-/10,- (Schüler & Studenten)
  • Konzert

Peter Evans (trumpet), Jon Irabagon (sax), Moppa Elliot (acoustic bass), Kevin Shea (drums)

Wer meint, erstklassiger Jazz könne nicht lustig sein, der hat „Mostly Other People Do The Killing“ noch nicht gesehen. MOPDTK-Konzerte gleichen einer musikalischen Achterbahnfahrt, wenn das New Yorker Quartett die Trommelfelle mit seinem wilden Mix aus allen Jazzstilen zwischen New Orleans Style und Free Jazz bombardiert. Kontrabassist Moppa Elliot ist der Spiritus rector der Band und zeichnet für die meisten Kompositionen verantwortlich, die vor dreisten Zitaten aus der Jazzliteratur, kleinen Seitenhieben in Richtung Pop oder Musical und hinterfotzigem Humor nur so strotzen. Drummer Kevin Shea lässt es gerne auch mal so richtig rocken und scheint an den stilistischen Bocksprünge ganz besonderen Spaß zu haben. Trompeter Peter Evans zählt zu den technisch perfektesten und stilistisch wendigsten jungen Wilden und ist in den amerikanischen Jazz-Polls ebenso auf Erfolgskurs wie Altsaxophonist Jon Irabagon, der unter anderem auch den renommierten Thelonious Monk Jazz Saxophon-Wettbewerb gewonnen hat. Wer an „Sex Mob“ oder „The Bad Plus“ denkt, ist sicherlich auf der richtigen Spur, aber der anarchische Humor von „Mostly Other People Do The Killing“ ist völlig eigenständig. Die „New York Times“ sprach begeistert von einem „Terrorist Be-Bop Uber-Jazz Ensemble“ und traf damit den Nagel auf den Kopf. „We like to play all the jazz all the time all at once and as fast as possible,“ meint die Band selber. Würden überbordender musikalischer Witz und Kreativität weh tun, müssten die Herren den ganzen Tag schreien.

www.myspace.com/mostlyotherpeopledothekilling