Strife (USA), Man The Change (GER), Seed Of Pain (CH)

Ort und Zeit
  • Mo, 1. Aug 2011, ab 20.00 Uhr
  • Eintritt: 15,- / Reservierungen unter: ida.duenser@ojad.at

Eine Veranstaltung der Offene Jugendarbeit Dornbirn mit freundlicher Unterstützung des Spielboden Dornbirns!

ACHTUNG!!!!!!  Einziges Konzert in Österreich und der Schweiz!!!!!!

Dieses Konzert findet im Spielboden Dornbirn statt, aufgrund der Sommerpause im Kulturcafé Schlachthaus.

Strife (USA):

Their first LP, One Truth, was released in 1994 by Victory Records. Strife was considered one of the three "big" bands on the then-new Victory Records label, which included Earth Crisis and Snapcase.

Strife released their second album, In This Defiance in 1997. This album was also well regarded by the straight edge/hardcore community. It was also notable for the guest appearances, with Chino Moreno of Deftones, Dino Cazares of Fear Factory and Igor Cavalera of Sepultura all taking turns on the album.

Two years later, Strife broke up, citing creative differences and exhaustion. Victory Records released Truth Through Defiance, a compilation of live tracks and previously unreleased material.

In 2000, Strife reunited to play several benefit concerts, and by the following year had officially reformed and released Angermeans. No longer straight edge, this album was considered by the band to be a more mature and focused continuation of In This Defiance. The band received some criticism from former fans for no longer being straight edge.

Since 2001 not much has been heard from Strife, it is unsure if they have officially broken up or not.

On February 3, 2008, it was announced that Strife would play three reunion shows in Canada. As of now, only the Montreal and Toronto show have been announced.



 

Man The Change (GER):

„No Breakdowns. No Singing. No Bullshit. Just heavy rocking Hardcore. With the certain honest 90ies feeling.“. Man the Change sind schon längers die vielleicht coolste Hardcore-Combo die sich durch deutsche Landen schrammelt. Nach ihrer vielversprechenden Demo-EP aus 2007, wurde es aber ziemlich ruhig um die Mannheimer. „Forgiver“ bricht diese Ruhe endgültig. Und wie! Das Debütalbum klingt genau so, wie sich der Satz da oben liest. New School-Hardcore, der auf jeglichen Schnickschnack pfeifft und einfach nur eins bietet: Power! Von der ersten bis zur bitteren letzten Sekunde! Damit stehen Man the Change in Deutschland erstmal allein auf weiter Flur. In Teilen könnte man die Band vielleicht noch mit Talk Radio Talk vergleichen. Aber eben nur in Teilen! Ihrer eigenen Einordnung, irgendwo zwischen Since by Man, Unbroken und The Hope Conspiracy, kann man nix mehr hinzufügen. Trotz oder gerade deswegen lassen sie sich nicht in eine Schublade zwängen. Es ist zu verspielt um ins konservative Hardcore-Dickicht zu passen. Es ist zu roh um sich mit geschniegelten Post(er)-core-Boys abzugeben. Und es ist vielleicht auch zu bodenständig um arty-farty zu sein. Was nichts daran ändert, dass sich Man the Change die Rosinen aus sämtlichen Schubladen rauspicken um eines der intensivsten Hardcore-Alben rauszurotzen, das man seit einiger Zeit gehört hat.

 

 


Seed Of Pain (CH):

Nichts scheint die Musik von Seed of Pain besser zu umschreiben. Kaum eine andere Band versteht es so versiert, düstere Atmosphären aufzubauen und diese bis zum Zerreisspunkt auf die Spitze zu treiben. Wenn dann endlich der erlösende „Drop“ kommt, der Moment in dem die aufgebaute Spannung in sich zusammenbricht, so tut sie dies mit dem infernalen Getöse einer zu Tale stürzenden Lawine: unaufhaltbar, kompromisslos, alles mitreissend.

In genau diesen Momenten wird auch dem Laien klar, was die Kraft und den Reiz des Hardcore ausmacht. Von dessen musikalisch sehr engen Korsett hat man sich bei Seed of Pain aber längst frei gemacht und sich zu seinen diversen Einflüssen ausserhalb dieses Genres bekannt. So pflegen Seed of Pain eine klar erkennbare Liebe zum Post-Punk und New Wave der 80er Jahre. Innerhalb von nur zwei Jahren hat man sich von einer typischen Hardcore-Band zu einer Gruppe entwickelt, welche wegen ihrer unerschrockenen Experimentierfreude zu den Innovatoren des Genres gezählt werden muss.
Ismail Osman, Neue Luzerner Zeitung