Bernd Marin - Gesellschaft im Ruhestand? Die nötige Neuerfindung von Arbeit, Pension und Wohlstand

Ort und Zeit
  • Do, 14. Apr 2011, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: 9,-/6,-

Neue Spielräume in Kooperation mit der VVG

Ein immer größerer Teil der Bevölkerung ist im Pensionsalter (dzt. 1,46 Millionen). Aber eine Million Pensionen zusätzlich werden an Menschen im Erwerbsalter ausgezahlt, derzeit insgesamt 2,5 Millionen, Tendenz sehr stark steigend. 90% der Österreicher/Innen gehen vor 65 in den Ruhestand, 75-80% der Männer beantragen eine Invaliditätsrente, bereits heute ist jede dritte Pension durch Beiträge nicht mehr gedeckt. Die nachhaltige Finanzierbarkeit der Pensionen in den nächsten Jahrzehnten und vor allem ihre Fairness bzw. Ungerechtigkeit sind - ganz zu Recht -  heiß umstritten: Sind die Pensionen zu hoch/zu niedrig? Zu ungleich verteilt? Um wie viel länger müssen wir bis wann arbeiten, um die Pensionen zu sichern (oder Masseneinwanderung zu verhindern) ? Wie könnte das Gleichgewicht


zwischen kollektiver Solidarität und Eigenverantwortung bzw. Entscheidungsfreiheit über Ruhestandsentscheidungen aussehen? Gibt es wirksame Anreize zu längerer Berufstätigkeit und wie sind Arbeitnehmer/Innen gegen Zwangsverrentung zu schützen? Wie erklärt sich die massenhafte Invalidisierung im Erwerbsalter, deren Kosten bereits ein Mehrfaches der Arbeitslosenausgaben ausmachen ? Worin unterscheiden sich hierin die Lebenslagen von Männern und Frauen? Dies und viel mehr wird Bernd Marin, langjähriger Direktor des Europäischen Zentrums für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung und beherzter Kritiker eines laschen Umgangs mit der


Pensionsfrage, aufgreifen, zur Diskussion stellen und beantworten.



Wir laden Sie nach dem Vortrag zu einem Umtrunk am Büchertisch ein!