Grant Hart (Hüsker Dü / Nova Mob) on tour

Ort und Zeit
  • Sa, 4. Dez 2010, ab 21.00 Uhr
  • Eintritt: 15,-/11,-

presented by FM4, Slam, Intro, ByteFM & Spreeblick


Es ist, als stünde ein guter alter Freund wieder vor der Tür. GRANT HART, der legendäre Mitbegründer und Songwriter von HÜSKER DÜ und NOVA MOB, tourt im Herbst mit neuem Album "Oeuvrevue".

1978 gründeten Grant Hart, Bob Mould und Greg Norton eine der einflussreichsten Bands der 80er Jahre: HÜSKER DÜ. Das Songwriting der Band wurde von Mould und Hart zu gleichen Teilen ausgeführt. Nach der Auflösung veröffentlichte Grant Hart die Solo-EP "2541" (die Hausnummer des Büro und Probenraums von Hüsker Dü) und das Solo-Album "Intolerance" auf dem legendären SST-Label. Er gründete die Band NOVA MOB bei der er als Gitarrist und Sänger tätig war. Sie nahmen zwei Alben und eine EP auf und tourten mehrfach durch Europa und Amerika. Die Band löste sich 1997 auf. Danach kam ein weiteres Solo-Album Ecce Homo 1996 auf den Markt, 1999 Good News for Modern Man. Neben seinen musikalischen Werken war Hart auch als Schriftsteller tätig. 2009 veröffentlichte Grant Hart nach mehr als einer Dekade sein viertes Solo-Album "Hot Wax" unter Mitwirkung von GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR und A SILVER MT ZION. Im Herbst 2010 folgt nun das Compilation-Album "Oeuvrevue" mit handverlesenen raren Tracks und die lange erwartete Europatour präsentiert von FM4, Intro, ByteFM, Slam & Spreeblick.

Der Standard über Grant Hart im Porgy & Bess:

derstandard.at/1289608830034/Newalds-Photoblog-Grant-Hart-im-Porgy--Bess

 

 

Support: KENNETH MINOR

Es gibt sie noch! Musiker, die Musik machen, weil sie nicht anders können – weil sie nichts Anderes können. Spielende Vagabunden, Klangweltargonauten, Aoides letzte Eleven, vergessenes Filigran vergangener Epoche, Uhrmacher im Quarzzeitalter. Im Hier und Jetzt, da die Tonkunst viel zu oft von den Maskenbildnern gewahrt wird, von den Trendsettern und Zeitgeist-Fabrikanten – in solch „blendender" Stunde eine Mission, die nicht selten unter irgendeiner Brücke endet. Aber Abende gab es, die gingen in der Farbe der Lieder, da sammelte man sich, versunken, die Hände auf das Knie gestützt, bäuerlich einfach und in stillem Trunk ergeben bei den Gitarren. KENNETH MINOR kreuzt gegen den Wind der Geschichte und zeigt, dass sich die Musik, gegen alle Trends und Novitäten, auch heute noch an dieselbe alte Formel hält. Der Kraft der Melodie, die das Leben spielt, hat weder der Pomp und Stuck der Modejünger, noch die Tits-and-Arse-Parade der Superstars und Supersternchen etwas entgegenzusetzen. Nichts entgegenzusetzen der Unmittelbarkeit, wenn ein guter Song die Zeit im Takte teilt und die Welt in bunte Klänge taucht. Ein Wort, eine einzige scheppernde Gitarre im Schellenkranzgewitter. So ungeschminkt, so unverhohlen, so direkt und schallend schlägt die tönende Essenz als musikalische Ohrfeige den Theoretisierern und Modernitätsaposteln das Monokel vom Zeitgeist-Riecher und macht die Band um Bird Christiani zum Ereignis. Eskortiert auf diesem Parforceritt wird der schweigsame Singer-Songwriter von seinem kongenialen Intimus und Globetrotter T. Berg und Steven Gaeta, der schon als Bassist des Universal Congress Of und Mastermind des legendären Kool Ade Acid Test Musikgeschichte schrieb. Im Februar 2010 erscheint das Langspieldebüt In that, they can’t help it, abgedreht von dem notorischen Produzententeam Two Horses & Kaneoka One (King Khan, Mardi Gras.bb, The Broken Beats...) beim Label Hazelwood Vinyl Plastics.