Hugo Race and the True Spirit / Support: Everything but Giants

Ort und Zeit
  • Mi, 30. Sep 2009, ab 21.00 Uhr
  • Eintritt: 15,-/11,-

Psychedelic / Electroacoustic / Experimental

Der ehemalige Weggefährte Nick Caves pflegt das morbide und düstere Handwerk, allerdings nicht ohne uns das Licht am Ende des Tunnels sehen zu lassen. Live so absolut fesselnd,  dass dieser Mann unbedingt gehört werden muss. Weil er eigen ist, seinen eigenen Stil kultiviert hat. Weil seine Musik besonders ist. Hugo Race & True Spirit stehen für fantastische, knietief im Leben stehende und doch oft merkwürdig entweltlichte Musik.Auf seiner neuen Platte „53rd State“ wird dies besonders deutlich. Hugo und seine Mannen haben Frieden geschlossen mit sich, mit ihrer fordernden Kratzbürstigkeit, mit ihren Experimenten, mit ihren Soundvisionen. Sie vollbringen hier ein Destillat, das schlicht beeindruckend tönt. Vordergründig sanft, einnehmend – und doch hintergründig und ernst. Der vielleicht größte Wurf in der an großen Würfen nicht eben armen Karriere des kosmopolitischen Existenzialisten. 53rd State ist eine große Platte. Thema und Klangdichte sind groß, die sie durchströmende Leidenschaft ist groß. Es ist... jawohl... Soul Music, gefiltert durch eine über Jahre entwickelte Pop-Sensibilität und ausgeführt durch eine hoch innovative Band. Durchzogen mit elektronischer Psychedelik, geführt von Hugo Races einzigartiger Stimme, seinen aufreizenden , inspirierenden Texten. Hugo und sein dreikontinentales Kollektiv True Spirit beherrschen Form, Inhalt und musikalische Vision. Den Kern von seiner Band bilden: Chris Hughes (Schlagzeug, percussion, Electronics), David Allen:( bass, vocals), Hellhound Brown (steel guitar, vocals)

www.myspace.com/hugoraceandthetruespirit

Support:
EVERYTHING BUT GIANTS
Als„Gigantomanie“ bezeichnet man das Streben, seine Mitmenschen durch demonstrative, ins maßlose und riesige übersteigerte Leistungen zu übertreffen und dadurch die eigene Macht zu sichern!
Über Leichen geht diese Band erstmal nicht, zumindest nicht so wie man anhand dieser Wortbeschreibung vermuten könnte. Größenwahn kann man dieser Band auch nicht vorwerfen. Am ehesten vielleicht; Einen Größenwahn im Kleinen. Denn hier wird nur mit Wasser gekocht! Zwei Gitarren, Gesang, Bass, Schlagzeug und fertig ist eine Mischung, bestehend aus filigranen, zerbrechlichen Momenten, welche in sich selbst zusammenfallen um sich kurz danach in einem Happy End aufzulösen, wie die Sekunde in der man aus einem verrückten Traum wieder aufwacht. Eine gebeutelte Stimme schlengelt sich mal singend mal sprechend durch perlende Klangkaskaden, erzeugt von einer Mischung aus Gitarre und Krach. Gegensätze ziehen sich hier an. Monotone Strukturen werden befreit durch abwechslungsreiche Klangspielereien so das in kleinen Momenten auf einmal großes passiert.
Die vier bescheidenen Musik-Nerds, die stilistisch aus allen nur denkbaren Ecken kommen, präsentieren auf ihrer ersten EP nur einen kleinen Vorgeschmack dessen, was den begeisterten Musikliebhaber im Herbst nächsten Jahres erwarten wird.
Everything But Giants sind:
Bennie Benson (Instrument, Ya-Ha!, Ex-Cosmic Casino) - Vocals / Guitar
Markus Birkle (Netzer, LoCut, Fanta 4) - Guitar
Markus Bodenseh (Netzer) - Bass / Moog
Little Konzett (Matt Boroff & The Mirrors) - Drums