SOUNDSNOISE Festival - Electric Indigo, Paper Bird, Elektrofarmer, 78plus

Ort und Zeit
  • Do, 10. Sep 2009, ab 20.30 Uhr
  • Eintritt: 15,-/11,- Festivalpass 28,-/20,-

Electric Indigo

 

Electric Indigo

Electric Indigos Livesets sind ihre individuelle Definition von
Techno: Das Spektrum reicht von experimentellen Soundscapes über abstrakt gehaltene, der geraden Bassdrum verpflichtete Stücke bis zu erbarmungslosen, von Chicago und Detroit beeinflussten Tracks und Elektrobeats. Charakteristisch sind die trotz deutlicher Dominanz der Rhythmussektion erzeugten Brüche und Kanten, ein Hang zu melodischen Elementen, deren fast schon elegische Prägung sie gerne ironisch bricht, und mit Drone Music sympathisierende Bässe.
So stellen ihre Livesets - viel mehr als ihre DJ Sets - immer eine Art Offenbarung ihrer Persönlichkeit dar, eine Preisgabe ihres Innersten. Sie fühlt sich als Musikerin weniger einem funktionalen Entertainment verpflichtet als vielmehr der Authentizität der Substanz und Ausführung.
Electric Indigo arbeitet mit vollem Körpereinsatz an Synthesizer, Drummachine, Effektgerät, Mischpult, Computer und Midicontroller.
www.myspace.com/electricindigo
 

Paper Bird

 

Paper Bird

Paper Bird bewegt sich geschickt am Puls des Genres: ein wenig koboldromantischer Eskapismus von Björk; Field Recordings à la Woven Hand; ein Chor - seit A Silver Mt. Zion unverzichtbar. Die bombastischen Krachträume sind ausgeträumt, in der Ruhe liegen die neuen Revolutionen“
(der Standard)
„Paper Bird fährt ihre Krallen aus und zerrt uns traumwandelnd in verborgene Landschaften. Ob es wirklich so gut ist da zutraulich mitzugehen, weiß man allerdings nie so recht. Auf jeden Fall will man ihr folgen.“
(Barbara Matthews, FM4)
www.myspace.com/paperbird

 

Elektro Farmer
 

Elektro Farmer - Super Natural

Ohren auf! Martin Philadelphy hatte mal wieder eine Idee. Der rastlose Tiroler Gitarrist zog sich auf einen Bauernhof zurück um mit Philipp Moosbrugger (Kontrabass) und Stephan Sperlich (Synthesizer, Elektronik) über Improvisationen zu Songs zu finden; den Ausgangspunkt bildeten rhythmisierte Geräuschsamples, die an eine gelassen Landpartie der Einstürzenden Neubauten denken lassen. (Stöger im Falter 4/09)
Diese Musik entzieht sich jeder Kategorisierung und trotz der eingesetzten Elektronik bleibt der Klang völlig natürlich, eben Ultra Natural und ”The Key” ist einer der besten Pop Rock Songs aus heimischen Landen der letzten Jahre. Ein Meisterwerk  (Christian Bakonyi, Jazzzeit, 04.2009)
www.myspace.com/elektrofarmer

 

78plus

 

78plus

Die Wiener Band 78plus gibt es seit 2003 und ist dem geneigten FM4-Publikum wohl spätestens seit der Hit-Single "Sie will" ein Begriff. Für den Titelsong der gleichnamigen 10" Vinyl EP (2004) wurden Samples von 6 verschiedenen Schellackplatten-Aufnahmen des Swing-Klassikers "Sie will nicht Blumen und nicht Schokolade" aus den 30er Jahren verarbeitet.
Schellackplatten, die historischen Vorläufer der heutigen Vinyl Platten, dienen 78plus als Klangbibliothek. Der behutsam digitalisierte Sound wird nach Herzenlust zerschnitten, geschliffen und verbogen, durch den Sequencer gejagt und mit Stimme, Synthesizer, Bass und Schlagzeug zu zeitgemäßer Tanzmusik zwischen Diskurspop, Electro und Jazz vollendet.
"Club-Sounds treffen auf Synthie, 30er-Jahre-Swing, Ragtime, Diskurs-Pop und auf Waviges. Das Ergebnis: tanzbarster Elektro-Pop, deutsch/englisch, mit Kontrabass, so fett, dass einem die Hosenbeine um die Ohren fliegen. Ein absoluter Partyknaller!" (Andreas Russ, Freizeit-Kurier, April 2008)

www.myspace.com/78plus