Luciano Biondini & Michel Godard & Ernst Reijseger

Ort und Zeit
  • Fr, 27. Mär 2009, ab 20.30 Uhr
  • Eintritt: 19,-/15,-

Luciano Biondini – Accordion
Michel Godard – tuba, serpent
Ernst Reijseger – cello
Biondini & Godard & Reijseger – das ist das ultimative Gipfeltreffen höchst virtuoser musikalischer Querdenker, denn jeder von ihnen hat auf seinem Instrument völlig unkonventionelle Spielweisen entwickelt, die mit einem berauschenden Spielwitz präsentiert werden. Alle drei kommen aus der Klassik, die sie aber längst meilenweit hinter sich gelassen haben. Der Akkordeonist Luciano Biondini wurde für seine Bach- und Mozart-Produktionen mit den wichtigsten internationalen Preisen ausgezeichnet, ehe er sich völlig dem Jazz zuwandte. Der vielfach als Akkordeon-Weltmeister titulierte Umbrier verfügt über ein ungemein breites stilistisches Spektrum, das er ständig um neue klangliche Aspekte erweitert. Der Franzose Michel Godard setzte spieltechnisch völlig neue Maßstäbe auf der Tuba, die er mit einer Behändigkeit spielt, als wäre es das leichtfüßigste Instrument überhaupt. Er hat auch das zu Georg Friedrich Händels-Zeiten äußerst beliebte Bassinstrument Serpent für den Jazz entdeckt. Es gibt mit Sicherheit nichts, was man mit einem Cello anstellen könnte, das der Holländer Ernst Reijseger nichts schon gemacht hat. Er schlägt, zupft und streicht sein Instrument, das er sich schon mal wie eine E-Gitarre zur Brust nimmt, um ihm die abenteuerlichsten Töne zu entlocken. Und wenn keine Hand mehr frei ist, nimmt er halt das Kinn, um eine Saite zu drücken. Dieses Trio wird auf höchst unterhaltsame Weise atemberaubende Improvisationen jenseits aller Konventionen zu Gehör bringen.