Trainspotting

Ort und Zeit
  • Sa, 7. Mär 2009, ab 20.30 Uhr
  • Eintritt: 7,-/4,-
  • Film

Filmreihe "Voll auf Droge"

UK 1996, 94 Min, OF m dt UT, GENRE: Komödie, Drama, FSK ab 16, REGIE: Danny Boyle, BUCH: Irvie Welsh, DREHBUCH: John Hodge, DARSTELLER: Ewan McGregor, Ewen Bremmer, Jonny Lee Miller, Kevin McKidd, u.a., FILMMUSIK: Primal Scream, Blur, Lou Reed, Pulp, David Bowie, Iggy Pop, Underworld, Primal Scream, Joy Division, u.a.

Die Lebensphilosophie der No-Future-Generation als furioses Kinospektakel: Mark Renton, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, liebt die Droge über alles. Er lässt sich keinen Zug, keinen Schluck und keinen Schuss entgehen. Renton ist ganz unten angekommen und meistens ist er high. Irgendwann wird er vielleicht einmal ohne die Droge auskommen, denkt er. Mitreisende auf Brentons Trip sind seine 'Freunde' Spud, ein naiver Drogensüchtiger, Sick Boy, dessen wahre Sucht sich eigentlich nur auf James Bond und Sean Connery bezieht, Tommy, ein Frischluftfanatiker, der später aus Liebeskummer zur Droge greift und daran zu Grunde geht und Begbie, ein Psychopath und Säufer, der keiner Schlägerei aus dem Weg geht. Diese Truppe rast durch Delirien und surreale Schattenwelten; nur Renton gelingt es am Ende, sich auf Kosten seiner Freunde aus dem Sumpf zu ziehen.

"Das (Kult-)Buch von Irvine Welsh provoziert, weil es Drogenabhängige mit einem Sinn für Humor zeigt. In unserer Gesellschaft betrachtet man sie meistens als Abfall, als Schmutz, den man wegfegen muss. Wir zeigen sie als menschliche Wesen, die nicht nur nach Drogen, sondern auch nach Leben süchtig sind, die lustvoll dem Tod entgegenschlittern. Das weckt Irritationen, denn dieses Bild passt nicht in unsere Vorstellungen. Wir zeigen das Leben von Junkies aber nicht nur als Vergnügen, sondern in seiner ganzen Widersprüchlichkeit und Komplexität." Drehbuchautor John Hodge

Trainspotting war einer der erfolgreichsten britischen Filme jemals. Der von der Kritik gefeierte Drogenfilm gewann vier Empire Awards, darunter für die Beste Regie und den Besten Film und war für den BAFTA Alexander Korda Award nominiert.