Jüdische Filmwochen Vorarlberg – Diaspora Filmabend – Ein Kurzfilmprogramm

Ort und Zeit
  • Do, 22. Nov 2007, ab 20.30 Uhr
  • Eintritt: 6,-/3,-
  • Film

In Zusammenarbeit mit den Jüdischen Filmwochen Wien, dem Jüdisches Museum Hohenems und dem Filmforum Bregenz.


California Shmeer

Regie: Alan H. Rosenberg, Richard Goldgewicht, USA 2007, 25 Minuten, OF
Ein äußerst amüsanter und appetitanregender Film über das Bagel, seine Geschichte und vor allem auch seine diversen Erscheinungsformen. Warum ist ein Bagel ohne Loch in der Mitte kein Bagel? Welches „shmeer“ (= Belag) ist das beste? Warum bietet ein großer Fastfood-Konzern einen „Bacon, Egg & Cheese Bagel“ an? Brennende Fragen, auf die Sie endlich Antworten erhalten.



Stockholm Syndrome
Part 1: Golden Mission
Part 2: European Haven

Regie: Amit Epstein, Israel / Deutschland 2007, 26 Minuten, kein Dialog
In seinem Kurzfilm, der ohne Dialog, dafür aber mit Musik und Tanz auskommt, schildert der Künstler und Modedesigner Amit Epstein seine Situation als Israeli, der seit einigen Jahren in Europa lebt. „Das Haus meiner Großeltern war und ist immer noch ein Zufluchtsort. Heute weiß ich, dass sich andere ,European Havens‘ – europäische Zufluchtsorte – verstreut in ganz Israel befinden, und wenn sie einmal zusammengeführt werden, (...) können sie ein Bild des ,klassischen Europas‘ gestalten, wo jeder Tag mit 1948 beginnt, aber 1939 endet.“ (Amit Epstein) www.aejp.biz



The 10th Man

Regie: Sam Leifer, UK 2006, 11 Minuten, engl. OF
Um einen jüdischen Gottesdienst abhalten zu können, werden mindestens zehn jüdische Männer benötigt (Hebr.: Minjan). Eine überalterte Gemeinde in Londons East End hat immer größere Probleme, einen Minjan zustande zu bringen. Nicht ganz koschere Tricks und sogar Kidnapping scheinen ihr einziger Ausweg zu sein. Das alles wird mit feinem britischen Humor präsentiert.


The Tribe

Regie: Tiffany Shlain, USA 2005, 18 Minuten, engl. OF
Anfang der 1950er-Jahre hat die Amerikanerin Ruth Handler die Idee, nach dem Vorbild der Ankleidepuppen, mit denen ihre Tochter Barbara spielt, eine Puppe zu produzieren, die einem Model gleicht: die Barbiepuppe. Regisseurin Tiffany Shlain vertritt in ihrem amüsanten und schrägen Film eine interessante Theorie: Da Ruth Handler eine Jüdin war, ist somit auch Barbie jüdisch.