Kindheit und Gewalt

Ort und Zeit
  • Sa, 18. Nov 2006, ab 20.30 Uhr
  • Eintritt: 6,-/3,-
  • Film

Vorarlberger Kinderrechtsfilmtage - in Zusammenarbeit mit „Welt der Kinder“


Regie: Gerhard König und Carmen Feuchtner, Österreich 2000-2006, 120 Minuten, O.m.U.

Zur Sprache kommen TherapeutInnen und ÄrztInnen, die in ihrer Lebens- und Berufspraxis mit traumatisierten Kindern und Erwachsenen arbeiten, mit Kindern, die schwerste Gewalterfahrungen erleiden mussten, mit Erwachsenen, die diese Gewalterfahrungen in ihrer Kindheit durchleben mussten. Über die Erzählung von konkreten Kinderschicksalen werden Authentisches, Zerstörtes, Schützendes, Heilsames, Wirkungen im Einzelnen und im System, sowie in der Lebensspanne in den Blick genommen. Der Mensch und seine Bedingtheit entstehen im Blick des Kindes und aus der Sicht der Kindheit: Was braucht ein Kind? Was macht Kinder verwundbar? Wie unterschiedlich reagieren sie, wenn Gewalt in ihr Leben einbricht, familiäre Gewalt, Krieg, Zerstörung ihrer Umwelt? Wie können Therapeuten diesen Kindern begegnen?

„Kindheit und Gewalt“ ist ein Film, der Sehgewohnheiten radikal bricht, indem er ganz auf erzählende Sprache vertraut, nichts „bebildert“. Der Zuseher muss sich diesen Film erarbeiten. (Ingrid Bertel)


Die Regisseure werden bei der Vorführung anwesend sein.