Mauracher - Matt Boroff - Son Of The Velvet Rat

Ort und Zeit
  • Sa, 23. Sep 2006, ab 20.30 Uhr
  • Eintritt: 16,-/12,-

Ein Abend – drei Konzerte. Wir feiern und Mauracher, Matt Boroff & Son Of The Velvet Rat feiern mit!

Mauracher

„Sein Debütalbum „29 Degrees“ verschaffte ihm 2002 einen Turbostart in die internationale Elektronik-Szene. Jetzt meldet sich Hubert Mauracher aus den Tiroler Bergen zurück – mit einem berührenden Album voll magischer Songs, bei denen die Stimmen von Maja Racki und Frenk Lebel im Mittelpunkt stehen. Bei MAURACHER werden sämtliche festgefahrenen Alternative-Muster endgütig verabschiedet. Hier wird gerockt, jede Nummer vom präsentierten Album hat extreme Festival-Hüpfqualität und dabei mindestens zwei Hooklines: Eine aus der Songstruktur und eine aus den Laptopklängen, die der Meister aus seiner nicht zentralen, aber doch prominenten Position abspielt. Sängerin Maja Racki ist vielseitig, von Jazz bis Rock-Röhre hat sie alles drauf, dazu Camouflage-Hosen und eine sportliche Note à la Guano Apes. Aber sie ist viel lustiger. Gitarrist Frenk Lebel ergänzt die Performance unaufdringlich und professionell, dabei trotzdem sehr markant.

„Musik ist Emotion und Gefühl“, sagt der Meister selbst. Und das muss nicht unbedingt Groove heißen, auch stilistische Geschlossenheit ist ihm nicht wirklich wichtig. Seine Referenzen sind heterogener, dEUS blitzen da genau so auf wie Faith No More.

 

Mat Boroff

Der „Standard“ schwärmt von der „wahrscheinlich besten neuen Band des Landes“. Was man in Vorarlberg aber schon lange weiß.
Die Musik von Matt Boroff ist heiß und knochentrocken und erzählt von einem Leben zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen. Die Gitarre schneidet sich blind ihren Weg durch üble Wüstenstürme, das deutsch/österreichische Ryhthmusgepeitsche bittet Skorpione zum finalen Tanz. Stehen hier Tito & Tarantula, die Jon Spencer Blues Explosion und Calexico an der Titty Twister Bar und trinken noch einen letzten Tequila, während sich Ry Cooder eine Hausecke weiter versonnen dem Blues hingibt? So in etwa, dann aber doch wieder nicht. Matt Boroffs zehn brandneue Songs gehen jedenfalls tief unter die Haut - ein Ticket zu einer Reise ins Nichts, die alles bedeutet.

  

Son Of The Velvet Rat

“…there’s some dark majesty at work here” schrieb das Logo-Magazine aus London über das letzte Son Of The Velvet Rat-Album “a fluid, cathartic, aural masterpiece.” Auch in Österreich sind sich Kritiker meist einig, wenn es um die reduzierten und doch vielschichtigen Songs des Grazers Georg Altziebler aka Son Of The Velvet Rat geht. Zahlreiche Vergleiche wurden gezogen: von Leonard Cohen, den Tindersticks über Townes van Zandt bis zu Will Oldham oder Nick Drake reicht die Palette und deutet damit die Wahlverwandtschaften an und - falls Vergleiche sicher machen - auch die musikalische und textliche Originalität. Der „Falter“ spricht von filigranen Songwriterkleinoden, „Der Standard“ von melancholischen Großstadtballaden.

 

Eine Vorschau auf den Herbst, denn eine schöne Spielbodenreihe mit neuer, junger Musik, unterstützt von GoTV , FM4 und dem Österreichischen Musikfond wird die Spielbodenkantine erobern (u.a. mit den DEAD BROTHERS, Roia, garish u.a.).