Franui – Wie man Trauermärsche spielt und dabei das Tanzbein schwingt

Ort und Zeit
  • Di, 21. Feb 2006, ab 20.30 Uhr
  • Eintritt: € 15,-/11,-

Johannes Eder: Klarinette, Sopransaxophon Romed Hopfgartner: Sopran-, Altsaxophon Markus Kraler: Kontrabass, Akkordeon, Komposition Angelika Rainer: Harfe, Gesang Bettina Rainer: chromat. und diatonisches Hackbrett, Gitarre, Gesang Markus Rainer: Trompete, Kornett, Gesang Andreas Schett: Trompete, Kornett, Sologesang, Komposition, Leitung Martin Senfter: Ventilposaune, Gesang Karlheinz Siessl: Tuba


Fotograf: Bernhard Aichner


How to play funeral marches, while doing the light-shoe-shuffle: Die aus Osttirol stammende "Musicbanda Franui" wurde bekannt, das sie mit dem Instrumentarium einer dörflichen Tanzkapelle Trauermärsche spielt. "Zwischen der vormittäglichen Sonntagsmesse, dem nahtlos daran anschließenden Frühschoppen, den Folgewirkungen des Jungbauernballes vom Vorabend und dem von Fall zu Fall nachmittags statthabenden Leichenbegängnis liegt alles Glück und Sehnen, gelobtes Land und gelebtes Leid." - Dementsprechend schwankt die Musik von Franui örtlich zwischen Kirchenschiff, Friedhof und Ballsaal. Klarinette, Saxophon und Trompete, Posaune, Tuba, Kontrabass, Hackbrett, Harfe, Gitarre und Akkordeon führen die Schneide zwischen Weinen und Lachen entlang. Der Westdeutsche Rundfunk adelte die 9 Musiker von Franui anlässlich des Erscheinens ihrer jüngsten Doppel-CD "Ende vom Lied" mit der Bezeichnung "Österreichs lebenskluge Spezialisten für Todesriten, Trauermärsche und andere, prä- und postmortale Ereignisse, die einer gemessenen Ordnung des Schreitens bedürfen." Frisch nach dem sensationellen Auftritten bei der Ruhrtriennale live am Spielboden!