Soundsnoise Festival - ten fu**ing years!

Ort und Zeit
  • Fr, 15. Sep 2017, ab 20.00 Uhr
  • Eintritt: Tagesticket: VVK 22,- (zzgl.VVK-Gebühren) | AK 25,- Festivalpass: VVK 32,- (zzgl.VVK-Gebühren) | AK 36,-
  • Großer Saal
  • Festival

Vom Mainstream weiter entfernt als die Sonne vom Mond! Zehn Jahre hat das Soundsnoise Festival am Buckel und das Label superindependent passt immer noch wie die Faust in die Magengrube. Originell, avantgardistisch, experimentell, alles, nur nicht glattgebügelt sind die Künstlerinnen und Künstler, die auch bei der zehnten Auflage des Festivals eure Hörgewohnheiten auf die Probe stellen. Musik und Performances ohne faule Kompromisse, ohne schielen auf Verwertbarkeit und genau deshalb ganz großartig.

Pettersson ( A ) | 20.00 | Kantine

In, mit und gegen Vorarlberg aufgewachsen machen Pettersson seit gut drei Jahren in Wien gemeinsame musikalische Sache. Im Herbst 2016 erschien schließlich ihr viel beachtetes Debütalbum „Rift And Seam“, das sich aus dem Meer von Screamo, Hardcore und Postrock die spannendsten Inseln aussucht. Auch live sind Pettersson Dank ihrer Emotionalität und Dynamik immer ein Erlebnis.

Camera ( D ) | 21.00 | Saal

Der Beat hämmert wie der Puls eines Liebespaares auf der Flucht vor einer rassistischen Schlägertruppe. Der Sound ist manisch, doch aus ihm spricht eine innere Kraft, die unüberwindbar scheint. Dieses Spannungsfeld ist die Heimat von Camera.

Zeal & Ardor ( CH ) | 22.00 | Saal

Zeal & Ardor mischen afroamerikanische Einflüsse von Blues über Work Songs bis hin zu latenten Hip Hop -Tendenzen mit flirrenden Extrem-Metal-Gitarren – die zwar eher im Hintergrund wabern, nichtsdestotrotz den Sound aber entscheidend prägen.

Die goldenen Zitronen ( D ) | 23.00 | Saal

Anfangs kombinierten sie harten Rock ’n’ Roll mit 70er-Jahre-Punkrock und humoristischen, teils bösen, schlagerartigen Texten. Live waren und sind sie auf Grund ihrer chaotischen Auftritte gefragt. Die Goldenen Zitronen sehen sich als ein Symbol der Unabhängigkeit und lehnen die Zusammenarbeit mit der Musikindustrie ab.

Performance Intervention Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung

I beg your pardon, i never promised you a rose garden

Wahlkampf in Zeiten der Mediendemokratie. Die Mediendemokratie verändert nicht nur die Politik, sie verändert auch die agierenden Politikerinnen und Politiker - und sie verändert die Medien. Denn der permanente Zwang zur Inszenierung geht auf beiden Seiten mit einem Substanzverlust einher. Politik wird in der Mediengesellschaft zunehmend über die Person des Spitzenpolitikers vermittelt; dieser muss in der Lage sein, die entsprechende Rolle gut zu spielen. Wer dies nicht kann, wird nicht gewählt. Hinzu kommen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten von Politik und Medien: Politik ist unendlich viel langsamer als die Medien, die täglich eine neue Schlagzeile, ein neues Bild brauchen. Hier liegen die Fallen für Politikerinnen und Politiker. Als Markthalle der alternativen Fakten und Sprechblasen stellt sich diese Falle da, ein neues böses, ganz und gar unfröhliches Anything Goes, weil es von den Mächtigen, den Bullshittern und den narzisstisch Gestörten diktiert wird, in deren Reden sich ohnehin nur die Wahrheit verschiebt, bis die Erde wieder eine Scheibe ist. Oder Donald Trump mit 76 Prozent Falschaussagen Präsident werden kann. Was allein übrig bleibt ist Schaum.

In der Installation I beg your pardon, i never promised you a rose garden beschäftigt sich das Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung mit dem Zusammenspiel von Politik und Schaum in Zeiten der Mediedemokratie.

Line up Samstag: Gewalt, The Hirsch Effekt, Bad Breeding, Sekuoia, uvm...

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Video-Playlist: Soundsnoise Festival - ten fu**ing years!

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