aktionstheater ensemble

Kuratoren: Martin Gruber

Ziel: Avantgardetheater zeigen. Eine Produktion pro Jahr mit ermöglichen. Dem Aktionstheater Wien/Dornbirn eine Bühne bieten. Aktuelle Themen (aus Leben & Politik) theatralisch aufarbeiten. Rahmenprogramm dazu bieten und Themen aus Sicht der Kultur für Publikum & Medien unausweichlich platzieren.

Organisation: aktionstheater ensemble, Spielboden
Regie: Martin Gruber

Für das aktionstheater ensemble ist es nach wie vor zentral, das Sprechtheater in jene Räume zu führen, in denen die Sprachlichkeit an den Körper zurückgebunden bleibt und umgekehrt die nonverbalen Ausdrucksträger den Code der Kultur prägen. Es gilt, »die Geschichten in den Köpfen des Publikums zu erreichen, dessen subjektiven Erlebens- und Assoziationsraum ins Spiel zu bringen« Der künstlerisch wie inhaltlich fortgeschrittene Diskurs um Mentalitäten, Sprechweisen und die physische Gestalt moderner Kollektive wird fortgesetzt.

Produktion 2015
KEIN STÜCK ÜBER SYRIEN
Warum nimmt Michaela jeden Tag eine Flüchtlingsfamilie mit nach Hause, warum findet Susanne Märchen so gut, warum sind für Robert gepflegte Fußnägel essentiell, warum verschenkt Alexander Zigaretten und will endlich etwas schönes erleben und was hat das alles mit Syrien zu tun. "Kein Stück über Syrien" die neue Uraufführung von aktionstheater ensemble

Produktion 2014
ANGRY YOUNG MEN
Regisseur Martin Gruber, Autor Wolfgang Mörth und das aktionstheater ensemble untersuchen eine radikalisierte Männergeneration, die wahrgenommen werden will. Pur, verzweifelt, wütend. Der junge Mann als das gefährlichste Wesen in unserer Gesellschaft.

Produktion 2013
DREI SEKUNDEN
Regisseur Martin Gruber, Autor Wolfgang Mörth und das aktionstheater ensemble führen mit dem atemberaubenden Sounddesign von Kmet lustvoll durch die schönsten Momente der Angst: Mit Karacho durch unsere Traumata und dann lassen wir los! Alles echt? Alles Traum? Alles Theater? Schwindelgefühle und aus!

Produktion 2012
WIR GRÜNDEN EINE PARTEI
Der poetisch-theatralische Versuch von fünf Normalbürgern die Ohnmacht gegenüber Politik und Finanzwelt zu überwinden. Text von Claudia Tondl.

Produktion 2011
WORKIN PURE
In seiner Herbst/Winterproduktion setzt sich das aktionstheater ensemble in gewohnt existenzieller Manier mit dem Thema „Recht auf Wohnraum“ beziehungsweise mit Menschen in prekären Lebenssituationen auseinander. Wie viel Quadratmeter brauche ich, um mein Bedürfnis nach Privatsphäre zu stillen. Wie lässt sich Glück in prekären Situationen generieren. Das aktionstheater ensemble geht dieser Frage auf den Grund und wird den Theaterabend so gestalten, dass sich das Publikum selbige Frage am Ende selber stellt.

Produktion 2010
ZORN
Wenn man glaubt, alle anderen sind mit dem „Schädel irgendwo angrennt“.
Wenn man denkt man müsste mal wieder bekifft sein, um die Welt als einen in sich stimmigen, geschlossenen Kosmos zu begreifen.
Wenn die letzte, selbständige Kolonie von Gehirnzellen mit Informationen zugebrettert wird, dann dann dann ….

Zorn tritt einerseits  als heftiger Ärger, wutartiger Affekt, als Jähzorn oder als Zornesausbruch auf, der zu unkontrollierten Handlungen oder Worten führen kann. Sein Ziel ist weniger die Vergeltung, sondern der deutliche Ausdruck von Unmut und Unzufriedenheit, mit dem Ziel, das Gegenüber unmissverständlich zu warnen. Bekannte Formen sind: Bürgerzorn, Volkszorn, heiliger Zorn, Wählerzorn. Ein Abend zwischen Brachialperformance und unter die Haut gehendem Theater über Zorn und Ohnmacht der Zivilgesellschaft.

Produktion 2009
WELCHE KRISE?
Eine hyperthrophe Theater-Rock Maschine. Ein Abend für drei Frauen und eine Band, über das Gelingen und das Scheitern von Lebensentwürfen. Drei Schauspielerinnen des aktionstheater ensemble erzählen. Gnadenlos ehrlich in Echtzeit. Persönliche Krisen die sich am Ende alle ähnlich - oder gar keine - sind.

Produktion 2008
HEIMAT
Dramolette zum Schenkelklopfen
Junge Frauen, ein Autounfall, ein gesunder Mensch, ein Bergsteiger, ein menschenfreundlicher Mensch, junge türkische Autofahrer, ein Toter, der Weihnachtsmann, Flipper und Hakenkreuzplakate: „Heimat“: Dramolette zum Schenkelklopfen.
Regisseur Martin Gruber und sein aktionstheater ensemble nehmen sich in ihrer jüngsten Produktion dem Thema „Heimat“ an. Ausgangspunkt sind Dramolette von Thomas Bernhard („A Doda“ und „Maiandacht“). Zwischen Komödie und Tragödie schwankend, wird ein Querschnitt durch die Gesellschaft gezeichnet. Ob einfache Leute, Nachbarinnen, junge Frauen sie alle werden zu einem kurzen beispielhaften Reigen gebeten, um schlussendlich mit demontierten Fassaden entlarvt wieder entlassen zu werden und dann darf man sich wundern und grausen, wie furchtbar Menschen denken können und wie sehr man trotzdem darüber lacht.

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