Attensam Quartett & Walter Raffeiner - A.QUA.PLUS

Ort und Zeit
  • Mi, 7. Mär 2007, ab 20.30 Uhr
  • Eintritt: 12,-/7,-

Akkordeon-Festival am Spielboden - 4. März bis 10. Mai 2007



In Kooperation mit Jeunesse

Annette Bik (Violine), Sophie Schafleitner (Violine), Ingrid Eder (Knöpferlharmonika), Michael Öttl (Kontragitarre), Walter Raffeiner (Bariton)


Das Attensam Quartett hat sich der Wiener Musik des 19. Jahrhunderts verschrieben und ist von der Besetzung her mit zwei Geigen, Knöpflerharmonika und Kontragitarre ein klassisches Schrammelquartett. Die legendären Komponistennamen dieses Genres wie Schrammel, Strohmayer, Stelzmüller, Schmutzer, Bertl, Katzenberger oder Mikulas sind naturgemäß Programmschwerpunkte. Neben der Instrumentalmusik ist außerdem das "Wiener Lied", interpretiert vom Bariton Walter Raffeiner, ein besonderes Anliegen. Längst schreiben auch prominente zeitgenössische musikalische Grenzüberschreiter wie Christian Muthspiel, Christoph Cech oder Oskar Aichinger ihre neuen Wiener Lieder für diese Formation. Dabei kommt den MusikerInnen auch ihr vielfältiger musikalischer Background zu Gute. Bik musiziert im Klangforum Wien und in Haroncourts Concentus musicus, Schafleitener ist im Klangforum ebenso zuhause wie in der Alten Musik, Eder gilt als Spezialistin für Schrammelmusik und Tango, Öttls Aktivitäten erstrecken sich von "Die Knödel" bis zum Klangforum Wien, und Walter Raffeiner ist auf den Opernbühnen ebenso gefragt wie im Konzertfach. Fünf Musiker der Extraklasse, die Schrammelmusik und Wienerlied jenseits sentimentalen Herzschmerzes mit kammermusikalischer Raffinesse interpretieren.  

 


Akkordeon-Festival am Spielboden - 4. März bis 10. Mai 2007

 Es ist ein Handzuginstrument aus der Familie der selbstklingenden Unterbrechungs-Aerophone, bei dem der Ton durch freischwingende, durchschlagende Zungen erzeugt wird. Was da reichlich kompliziert klingt, kennt in Wirklichkeit jedes Kind: Das Akkordeon. Im Rahmen dieses kleinen Schwerpunktes wird das vor rund 180 Jahren in Wien entwickelte und längst in aller Welt beheimatete Instrument in verschiedenen Bauformen und musikalischen Umfeldern präsentiert. Mal als Star des Abends (Klaus Paier, Riccardo Tesi, Duša Orchestra), mal im Hintergrund archaisch-korsischer Männerchöre (Zamballarana), mal klassisch-avantgardistisch (Attensam Quartett), mal zum Tanzen (Dikanda) und zum Abschluss in der Liedermacher-Szene (Dreckige Combo). 7 Konzerte stehen von Anfang März bis Anfang Mai auf dem Programm – ein Hochgenuss für alle Freunde von Tasten, Knöpfen und Bälgen.


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