Peter Madsen and CIA play Silent Movies - Phantom of the Opera

Slapstick, Drama und Horror - Von Charlie Chaplins "The Gold Rush" bis zu Carl Theodor Dreyers "La passion de Jeanne d´Arc" und von "Die Büchse der Pandora" bis zu Georg Wilhelm Pabsts "Das Phantom der Oper" spannt sich der Bogen. – So verschieden die Filme sein mögen, eines ist ihnen gemeinsam: Sie gehören alle zu den großen und zeitlosen Meisterwerken des Stummfilms.

Phantom of the Opera

USA 1925, 72 Minuten | Regie: Rupert Julian | Mit Lon Chaney, Mary Philbin

Die erste, stumme Verfilmung des Schauerromans von Gaston Leroux. Ein rachsüchtiger Musiker, der sein entstelltes Gesicht hinter einer Maske verbirgt und in den Katakomben der Pariser Oper sein Unwesen treibt, entführt eine junge Sängerin, die er gegen die Primadonna durchsetzen will. Mehr Melodram als Horrorfilm, das Spannung mit intensiven, klug berechneten Bildkompositionen schafft.

„Ein dutzendmal wurde Gaston Leroux’ Roman für die Leinwand adaptiert, doch nur Rupert Julians Stummfilm von 1925 wurde zum Klassiker. Für die Rolle des tragischen Titelhelden verwandelte Lon Chaney sein Gesicht in eine schauerliche Totenmaske, die trotz aller Starrheit ein nuanciertes Mienenspiel zuließ.“ (Filmdienst, Cinema)

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