Still Alice

Ort und Zeit
  • Do, 14. Mär 2019, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: Normalpreis € 08,00 | Ermäßigt € 06,00
  • Kinosaal
  • Film
Hingeschaut!

Filmreihe 2019 zum Thema psychische Krankheiten - in Zusammenarbeit mit pro mente Vorarlberg

 

Seelische Erkrankungen und psychische Zusammenbrüche sind immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Fast immer stoßen Betroffene und Angehörige auf eine Mauer des Schweigens - über seelisches Leiden wird nicht gern gesprochen. Und dabei kann es jede/n treffen. Mit dieser Filmreihe wollen wir seelische Erkrankungen zum Gesprächsthema machen, informieren, aufklären und sensibilisieren.

 

Synopsis

Zunächst sind es nur Kleinigkeiten, die kaum jemandem auffallen. Bei einem Vortrag fällt Professorin Alice Howland plötzlich ein Wort nicht ein. Wenig später dann verliert sie beim Joggen die Orientierung, obwohl sie die Strecke fast jeden Tag läuft. Die Fünfzigjährige, die an der Columbia University Linguistik lehrt, ahnt bald, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Aber die Diagnose ist trotzdem ebenso unerwartet wie erschütternd: Alice leidet an einem seltenen Fall von frühem Alzheimer. Ihre jüngste Tochter Lydia (Kristen Stewart), die sich in Los Angeles als Schauspielerin versucht, ist die erste, die bemerkt, dass mit ihrer Mutter etwas nicht stimmt. Beim Familienbesuch an Thanksgiving scheint zwar alles wie immer, nur dass sich Alice der Freundin von Sohn Tom gleich zweimal vorstellt. Doch auch aus anderen Gründen können Alice und ihr Ehemann John es nicht länger vermeiden, den drei älteren Kindern die Wahrheit zu sagen. Denn weil diese Form der Krankheit vererbbar ist, könnten sie auch ganz direkt betroffen sein.

 

Informationen

USA 2015 | 101 Minuten | Deutsche Fassung

Regie:Richard Glatzer, Wash Westmoreland
Mit: Julianne Moore, Kristen Stewart, Alec Baldwin, Kate Bosworth, Hunter Parrish

 

Pressestimmen

„Dieser filmische Meilenstein zieht seine gesamte Kraft aus Julianne Moores emotional zurückhaltender, aber unglaublich effektiver Darbietung einer an Alzheimer erkrankten Frau, deren Persönlichkeit und Identität Stück für Stück ausgelöscht wird.“ The Hollywood Reporter

 

„Julianne Moore steuert uns durch den tragischen Abschnitt darüber, wie es sich anfühlen muss, vor den Augen eines anderen zu verschwinden und erreicht dabei eine ihrer stärksten Darstellungen.“ Variety

 

„Eine Familie wird auf eine harte Probe gestellt: Dank einfühlsamer Bildsprache und Julianne Moores herzzerreißend subtilem Spiel gewährt die Geschichte einer strahlend erfolgreichen Frau, die sich langsam auflöst, intime Einblicke in die Wahrnehmungsweise von Alzheimerkranken.“ epd Film

 

Weitere Vorstellung: Mittwoch, 03. April

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Kommentare und Rants

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