Matangi / Maya / M.I.A.

Ort und Zeit
  • Do, 24. Jan 2019, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: Normalpreis € 8,00 Ermäßigt € 5,00
  • Kinosaal
  • Film
  • Karten reservieren

Selbstbestimmt, engagiert, mutig

Frauen im Kampf gegen Unterdrückung und für Menschlichkeit

Die Menschenrechtsaktivistin Ute Bock, die sri-lankisch britische Sängerin und Pop-Ikone M.I.A., die amerikanische Richterin Ruth Bader Ginsburg und die fünf Protagonistinnen von Barbara Millers Dokumentarfilm „#Female Pleasure“ verbindet der Kampf um weibliche Selbstbestimmung, für Menschenrechte und gegen Unterdrückung. – Vier Dokumentarfilme bietet Einblick in Leben und Wirken dieser mutigen und engagierten Frauen.

 

Synopsis

Von Bürgerkriegs- und Migrationserfahrungen bis zum Aufstieg zum populären aber kontroversen Star – der Dokumentarfilm spürt dem Leben der Sängerin und Pop-Ikone M.I.A. nach. In Sri Lanka als Kind des Begründers der tamilischen Unabhängigkeitsbewegung geboren, flieht Mathangi „Maya“ Arulpragasam alias M.I.A als Neunjährige mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach London. Mit dem ursprünglichen Plan, Dokumentarfilmerin zu werden, kehrt sie als Kunststudentin nach Sri Lanka zurück und filmt ihre Familienangehörigen. Die Reise und ihre Erfahrungen mit dem dortigen militaristischen Regime prägen ihre künstlerische und politische Haltung. Sie beginnt Musik zu machen und entwickelt, inspiriert von Street Art, Hip-Hop und verschiedenen Londoner Migrationskulturen, eine Culture-Clash-Ästhetik, die zu weltweitem Erfolg führt. Doch ihre Parteinahme für die tamilischen Rebellen und ihr Selbstverständnis als „Bad Girl“ stoßen bei Mainstream-Medien, Politik und der konservativen Öffentlichkeit auf harsche Kritik. Anhand von Archivmaterial aus den letzten 22 Jahren, das meiste von Maya selbst gedreht, zeigt Steve Loveridge, wie sie Popmusik als politisches Sprachrohr nutzt und dabei nicht davor zurückschreckt, als Außenseiterin dazustehen.

 

Informationen

Dokumentarfilm | Großbritannien/Sri Lanka/USA, 2018 | 97 Minuten | Englisches Original mit deutschen Untertiteln

Regie: Steve Loveridge

Pressestimmen

Kongenial und überaus kurzweilig collagiert Loveridge Bildmaterial aus 22 Jahren – Home Movies, Handyvideos, Musikclips – zum nachdrücklichen Porträt einer Musikerin zwischen Provokation und Starruhm.

Viennale


Der Film hat seinen Ursprung in einer tiefen Bewunderung für M.I.A. Aber anders als viele eher anbiedernde Biografien überzeugt er uns, dass diese Bewunderung wohlverdient ist.

The Guardian


Ein außergewöhnlicher Blick auf M.I.A.s komplexe Herkunft.

Billboard


Faszinierend und aufschlussreich.

Rolling Stone


Ein intimes, aufschlussreiches Dokument, das sich auf den Aktivismus von M.I.A. konzentriert – statt auf sie und ihre Musik – und damit auf eine Weise umso bewundernswerter ist.

Empire UK

weiterlesen ... weniger Text

Video-Playlist: Matangi / Maya / M.I.A.

Kommentare und Rants

Kommentare unterstützt durch Disqus