Hunger.Macht.Profite.9 | Unsichtbare Grenzen

Ort und Zeit
  • Do, 6. Dez 2018, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: € 8,00
  • Kinosaal
  • Film, Gespräch

Vorfilm: Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium

 

Österreich-Premiere | Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium

Im Jahr 2011 startet die mosambikanische Regierung Afrikas größten agroindustriellen Entwicklungsplan. Das sogenannte ProSavana-Projekt zielt darauf ab, 14 Mio. Hektar Land entlang des Nacala-Korridors im Norden des Landes in eine riesige Monokultur, vor allem mit Sojabohnen für den chinesischen Markt, zu verwandeln. Als sie erkennen, dass ihr Land auf dem Spiel steht, initiieren lokale Kleinbäuerinnen und -bauern eine große Mobilisierung – mit Erfolg.

 

Information:

Italien, Mosambik 2018 | 10 Minuten | OV mit deutschen Untertiteln

Regie: Stefano Liberti und Enrico Parenti

 

 

Unsichtbare Grenzen:

„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen.

 

Information:

Belgien, Argentinen, Kolumbien 2016 | 28 Minuten | OV mit deutschen Unteriteln

Regie: Nicolás Richat und Nico Muzi

 

Filmgespräch:

Diana Chacón, Kokos - Kolumbien Solidarität

Maria Schneller, ÖBV - Via Campesina Austria, Nyéléni Österreich

Carolina Osorio Rogelis, Klimabündnis Vorarlberg

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