Thelma

Ort und Zeit
  • Sa, 20. Okt 2018, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: 8,-
  • Kinosaal
  • Film
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Die schüchterne Thelma verlässt ihr streng religiöses und konservatives Elternhaus in der ländlichen Idylle der norwegischen Wälder, um in Oslo zu studieren. Als sie auf dem Campus ihre Kommilitonin Anja kennenlernt, entwickelt sich zwischen den beiden eine starke Anziehungskraft. Zum ersten Mal in ihrem Leben genießt sie die Zwanglosigkeit der Jugend, feiert Partys und entdeckt ihre Weiblichkeit. Doch plötzlich erlebt Thelma epilepsieartige Anfälle und es beschleicht sie der Verdacht, dass mit ihrem Befreiungsschlag auch übersinnliche Fähigkeiten freigesetzt wurden, die in ihrer Familiengeschichte tief verwurzelt sind.

Der preisgekrönte Regisseur Joachim Trier präsentiert mit THELMA einen sinnlichen Mystery-Thriller über eine junge Frau zwischen Unterdrückung und Verführung. Auf visueller Ebene besticht der norwegische Oscar®-Beitrag als meisterhafte Verneigung vor dem Kino der 80er Jahre. Getragen von der phantastischen, jungen Hauptdarstellerin Eili Harboe entwirft THELMA übernatürliches Kino zwischen faszinierender Bilderpracht und entfesselter Symbolsprache.

 

Pressestimmen:

„Thelma“ ist allein schon deshalb etwas Besonderes, weil Regisseur Joachim Trier nicht den Fehler begeht, die komplette Faszination seiner Hauptfigur entschlüsseln zu wollen. Stattdessen erzählt er einfach eine hochatmosphärisch inszenierte Geschichte über ein Mädchen, das nicht weiß, wie ihm geschieht, als es plötzlich von epileptischen Anfällen durchgeschüttelt wird. Alles Weitere sollte man ohne viel Vorwissen selbst erleben. (Wessels-Filmkritik)

 

Manchmal einen Tick zu subtil ist „Thelma“ dennoch ein enervierend effektiver slow burn. Zuschauer mit der Geduld für von Triers angehäufte Details werden sehen, wie sich der Film auf unerwartete Art auszahlt. (Variety)

 

Während die geheimnisvolleren übernatürlichen Elemente manchmal nah an formelhaften Hollywood-Szenen sind, behält der Film eine überzeugende Ernsthaftigkeit bei, besonders beim Konflikt zwischen Sexualität und Unterdrückung. (The Hollywood Reporter)

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