Blind & Hässlich

Ort und Zeit
  • Di, 8. Mai 2018, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: 8,-
  • Kinosaal
  • Film
„Crossing Europe“-Filme in Dornbirn

Das Linzer Filmfestival Crossing Europe, das alljährlich Ende April stattfindet, gehört inzwischen nicht nur in Österreich zu den interessantesten Veranstaltungen dieser Art. Mit seinem Fokus auf jungen europäischen AutorenfilmerInnen zeigt Crossing Europe mit seiner konsequenten Programmierung immer wieder formal wie inhaltlich gleichermaßen aufregende und ungewöhnliche Filme. Mit der Präsentation eines beeindruckenden Dokumentarfilms des letztjährigen Festivals und eines herausragenden Beitrags der heurigen Auswahl vermittelt der Spielboden Dornbirn einen Eindruck von diesem Festival.

Blind & Hässlich

Ferdi ist hässlich. Und er will unbedingt ne Freundin. Das geht aber nicht, weil: hässlich. Doch eines Tages trifft er Jona und Jona ist blind. Zum ersten Mal in seinem Leben gibt es Grund zur Hoffnung. Doch was Ferdi nicht weiß, ist dass Jona nur so tut. Sie ist nämlich von zuhause abgehauen, um ihr Abitur hinzuschmeißen und brauchte dringend eine Wohnung. Nun wohnt sie bei ihrer Cousine Cecile im Blindenwohnheim und spielt blind. Und wenn Ferdi das raus findet, bringt er sich vermutlich um.

Deutschland 2017, 100 min, Deutsche Originalfassung | Tom Lass | Mit: Naomi Achternbusch, Tom Lass, Clara Schramm, Dimitri Stapfer

„‘Mit "Blind & hässlich‘ wählt Lass den Weg der Komödie, bei der die Hoffnung aufs Zusammenfinden der beiden genauso Motor der Geschichte ist wie die Sehnsucht nach ihrem Scheitern - weil das lustiger ist, und Kino auch Schmerzen verursachen soll.“ (Spiegel online)

„‘Blind & hässlich‘ ist eine Wucht.“ (www.kino-zeit.de)

„Wir können auch anders: Tom Lass hat eine hübsch versponnene Liebesgeschichte inszeniert und damit bewiesen, dass deutsche Komödien auch lustig sein können. Wenn sie nicht unter die Betten kriechen.“ (epd Film)

„Insgesamt inszeniert Lass seinen Film leichtfüßig und mit Liebe zum Wahrhaftigen und Ungekünstelten. Das zeigt sich u.a. daran, dass er die Darsteller (allen voran sich selbst und Achernbusch) in den gemeinsamen Szenen immer wieder improvisieren lässt. Und am Einsatz der Handkamera. Durch sie wird eine große Nähe zu den Figuren erzielt und der Zuschauer mitten ins Geschehen manövriert.“ (www.programmkino.de)

Unser Kinosaal hat 40 Plätze, daher empfehlen wir zu reservieren.

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