P.S. Jerusalem

Ort und Zeit
  • Fr, 27. Apr 2018, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: 8,-
  • Kinosaal
  • Film, Gespräch
  • Karten reservieren

Eine Filmvorführung des Jüdischen Museums Hohenems im Begleitprogramm der Ausstellung „Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“ in Zusammenarbeit mit dem Spielboden Dornbirn

Mit einer Einführung von Anika Reichwald (Jüdisches Museum Hohenems)


Kann man in einem Land leben, dessen Ideale man nicht teilt? Und was bedeutet eigentlich Heimat? Nach dem Tod von Amos Elon, dem vielfach geehrten jüdischen Schriftsteller und Kritiker der israelischen Siedlungspolitik, beschließt seine Tochter und Filmemacherin Danae Elon, mit ihrem Mann und den zwei Söhnen in ihr Geburtsland Israel zurückzukehren. Über drei Jahre dokumentiert sie – den Umzug von New York nach Jerusalem, die Geburt ihres dritten Sohnes, ihre Ablehnung der israelischen Politik und schließlich die Frustration, die sich besonders bei ihrem Mann Philippe breitmacht. Wenn man in einer Gemeinschaft lebt, ist man immer auch ein Teil von ihr. Für Danae Elon Grund genug, wieder zu gehen. www.dokfest-muenchen.de

Regie: Danae Elon, Buch: Sophie Farkas Bolla
Kanada 2015, 87 min, OF (hebräisch, englisch, arabisch) mit engl. UT

Danae Elon wurde 1970 in Jerusalem geboren. Die jüdische Filmemacherin graduierte 1995 an der NYU Tisch School of the Arts. Ihr Debütfilm NEVER AGAIN, FOREVER wurde in den USA mehrfach ausgezeichnet. Elon arbeitet als Regisseurin und Kamerafrau und unterrichtete an der Sapir School für Film und TV in Israel. PS: JERUSALEM ist ihr dritter Langfilm.

Kommentare und Rants

Kommentare unterstützt durch Disqus