2nd HUMAN VISION film festival: A Ciambra

Ort und Zeit
  • Sa, 10. Mär 2018, ab 17.00 Uhr
  • Eintritt: 8,- | Tagesticket für zwei Filme 12,- | Festivalpass 30,-
  • Kinosaal
  • Film, Gespräch
  • Karten reservieren

Das 2nd HUMAN VISION film festival findet vom 6. - 10. März statt. Neben den neun aktuellen und festivalprämierten Spiel- und Dokumentarfilmen bietet das 2nd HUMAN VISION film festival ein spannendes Rahmenprogramm. Zur Festivalzeit können die Ausstellungen „Roma in Bewegung“ und „armuts*zeugnis“ im Spielboden Foyer besucht und erkundet werden. Im Anschluss der Filme finden Podiumsdiskussionen, Q&As und Filmgespräche mit geladenen Expert­Innen und RegisseurInnen statt.

A Ciambra
Der 14-jährige Pio (Pio Amato) ist in einer Roma-Familiengemeinschaft aufgewachsen, die mehrere Wohnblocks einer italienischen Stadt bewohnt. Perspektiven gibt es dort nicht, dafür umso mehr Zusammenhalt untereinander als auch gegenüber anderen Ausgegrenzten wie den afrikanischen Flüchtlingen und der von der Polizei repräsentierten Obrigkeit des Landes. Pios großes Idol ist sein älterer Bruder Cosimo (Damiano Amato), dem er auf Schritt und Tritt folgt. Als Cosimo und sein Vater im Knast landen, liegt es jedoch auf einmal an Pio, für sich und seine Mutter zu sorgen. Wie alle seine Familienangehörigen beginnt also auch Pio kleinere und größere Verbrechen zu begehen. Dabei begleitet ihn Ayiva, ein Flüchtling aus Burkina Faso, mit dem er sich langsam anfreundet. Doch eines Tage muss er eine große Entscheidung treffen...

Spielfilm: 2017, IT, Regie: Jonas Carpignano, 118', OmdU

Kritiken:
„A Ciambra is a compelling and accomplished film. The world is so realized that I felt as if I was living alongside its characters. A beautiful and moving picture.“ – Martin Scorsese

Jonas Carpignano gibt in seinem sozialrealistischen Drama „A Ciambra“ einen tiefen Einblick in die Parallelgesellschaft der Roma in Italien und erzählt mit tiefer Sympatie vom Erwachsenwerden seines 14-jährigen Protagonisten. – filmstarts.de

So in addition to adhering to standard boy-meets-world patterns, A Ciambra also provides a bittersweet lesson on the perpetuation of prejudice. With a different kind of filmmaking approach, A Ciambra would be recognized for the middlebrow humanism that it is. – cinema-scope.com


Anschließendes Filmgespräch und Diskussion mit Michael Hämmerle, Kaplan Bonetti Beratungsstelle, und Erika Geser-Engleitner, Fachhochschule Vorarlberg.

Begleitende Ausstellung „Roma in Bewegung“ der Europa Union Vorarlberg im Foyer.

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