Neue Spielräume: Kurdistan - Das Ende vom Traum der Unabhängigkeit?

Ort und Zeit
  • Do, 18. Jan 2018, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: VVK 5,– (zzgl. VVK-Gebühren) / AK 7,–
  • Kinosaal
  • Gespräch

Die vom Parlament der Autonomieregion Kurdistans im Irak angesetzte Volksabstimmung über die Unabhängigkeit Kurdistans am 25. September führte nicht zu einem unabhängigen Staat, sondern zu einem Verlust an Territorium und Autonomie für die Kurdinnen und Kurden. Auch in Syrien ist der Status der „Demokratischen Föderation Nordsyrien“ in einem zukünftigen Syrien nach einem Friedensschluss ungewiss. In der Türkei versucht das Präsidialregime von Präsident Erdoğan die kurdische Bewegung zu zerschlagen. Zerrieben von innerkurdischen Rivalitäten und den Hegemonialmächten der Region, ist die Zukunft der kurdischen Regionen auch nach der erfolgreichen Bekämpfung des so genannten „Islamischen Staates“ offen.

Der Politikwissenschaftler und Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft zur Förderung der Kurdologie, Thomas Schmidinger, analysiert die jüngsten Entwicklungen in der kurdischen Frage und deren Auswirkungen auf die kurdische Diaspora in Vorarlberg. Dabei sollen in der Diskussion auch grundsätzliche Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen von Unabhängigkeitsbewegungen, wie in Katalonien, angeschnitten werden.

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