Am Limit

Ort und Zeit
  • Do, 28. Sep 2017, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: 8,-
  • Kinosaal
  • Film
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Bestimmte den deutschen Bergfilm der 1920er und 1930er Jahre der faschistisch geprägte Kampf heroischer Prachtkerle gegen eine übermächtige Natur, so legen heutige Dokumentarfilme den Fokus auf spektakulär gefilmte Kletterszenen, die den Zuschauer quasi mitten ins Geschehen versetzen, vergessen aber auch nicht auf psychologisch differenzierte Ausleuchtung der Protagonisten.

Am Limit

Die "Huberbuam" sind die "Helden der Berge". So werden Alexander und Thomas Huber genannt, die zu den weltbesten Extrem- und Alpinkletterern zählen. Oscar®-Preisträger Pepe Danquart ist mit den beiden Brüdern auf Tour ins Yosemite Valley und nach Patagonien gegangen. Die Kamera folgt den Kletterern in bisher nie gefilmte Höhen und begleitet sie bei dem Versuch den Weltrekord im Speed-Climbing an "The Nose", der 1000 Meter Steilwand im "El Capitan" im Nationalpark Yosemite (Kalifornien/USA) zu brechen.

Deutschland/Österreich 2007, 97 min, Deutsche Originalfassung | Pepe Danquart | Dokumentarfilm

„Die oberbayerischen Gebrüder Huber zählen zur Elite der Extrem-Kraxler. Der Dokumentarfilm ‚Am Limit‘ erzählt nun, wie sie an der berühmtesten Kletterroute der Welt spektakulär scheiterten. ...eine einzigartige Dokumentation ...Selbst wer sich einen Schmarrn für das Seelenleben zweier Extremsportler interessiert: Ihnen bei ihrem Sport zuzusehen ist einfach wahnsinnig spannend.“ (Stern)

„In atemberaubenden Einstellungen verfolgt die Kamera die „Huberbuam“ bei ihren adrenalintreibenden Kletter-Aktionen. Vier Kameraleute mussten dazu bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit gehen. Eine Kraftanstrengung, die sich wahrlich gelohnt hat. Auf der Kinoleinwand lassen die Panorama-Aufnahmen die ganze Faszination dieses Sports wiederaufleben.“ (programmkino.de)

"Wenn die beiden in diesem außergewöhnlichen Dokumentarfilm offen über ihre persönlichen Schwierigkeiten reden, kommt klar heraus, wie schwer es ist, sich zu behaupten gegen den Bruder, gleichzeitig Verantwortung für ihn zu übernehmen und ihm bei extremsten Touren total zu vertrauen. Und genau dieser Bruderzwist macht aus ‚Am Limit‘ mehr als nur einen einfachen Sportfilm, eine psychologisch riskante Reise ins Ungewisse und in seelische Untiefen, in die Gefahrenzone der eigenen Identität." (br-online)

"Langsam gleitet die Kamera auf die Kante des Plateaus zu, schwebt darüber hinaus und blickt in die horrende Leere eines tausend Meter tiefen Absturzes, einer gewaltigen Wand, die so glatt ist, dass nicht einmal Regenwasser sich in ihr fängt. ... Und Danquart ist so nah wie noch kein Dokumentarist vor ihm dabei. Das werde den Bergfilm ‚revolutionieren‘, schwärmt Alexander Huber, der mehr ist als nur das Porträt einer Obsession." (Der Tagesspiegel)

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