Samba Toure

Ort und Zeit
  • Fr, 19. Mai 2017, ab 20.30 Uhr
  • Eintritt: VVK 19,- (zzgl.VVK-Gebühren) | AK 22,-
  • Großer Saal
  • Konzert
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Mit seinem völlig eigenen „desert blues”-Stil bestehend aus traditionellen Songhai-Themen, Niger-Blues und westlichen Einflüssen wurde SAMBA TOURE zu einem der schillerndsten Vertreter des Sahara-Blues, wenn er dabei auch immer die Pflege des Erbes seines Mentors ALI FARKA TOURE im Auge behält.

Geboren am 15.6. 1968 wuchs Samba Toure in Dabi, einem kleinen Dorf in der Nähe von Tombouctou auf. Sein Vater verstarb vor seiner Geburt, und seine Mutter war alleine für ihn und seinen Bruder verantwortlich. Sie war es auch die ihn von klein auf zu Konzerten mitnahm, ja seine Mutter war sogar eine der ersten Frauen die mit Malis Musik-Nationalhelden, dem legendären Ali Farka Toure am Biennale Festival in Mali auf der Bühne sang. Als Jugendlicher ging Samba mit seinem Bruder nach Bamako und sie gründeten ihre erste Band Farafina Lolo. Zu dieser Zeit verfiel er auch Ali Farka Toures Musik mit Haut und Haar, er begann den Stil seines Vorbilds zu adaptieren und in den Sound seiner neuen Band Super Lolo einzubringen.

„... Der Blues rollt im Wüstengroove, die Songs lassen sich Zeit, bauen Takt für Takt eine stärker werdende hypnotische Kraft auf, die Rhythmusgitarre spielt unbeirrt ihre Riffs, während Touré seine Axt zart perlen, singen oder weinen lässt. Er selbst erzählt von Mali, seinem Land. Der auf der letzten CD in jedem Ton spürbare Zorn über die islamistischen Terroristen, die im Norden wüteten, ist der Melancholie gewichen. Wo Touré vor zwei Jahren noch Hendrix’ Vietnam-Gitarre zitierte, bleibt er diesmal eher traditionell. Faszinierend schön....” Andreas Bovelino - KURIER

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